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Wirtschaft Porsche verlängert Beschäftigungssicherung

Autor / Redakteur: dpa / Lena Bromberger

Aufatmen bei der Stammbelegschaft des Sportwagenherstellers Porsche: Die Beschäftigungssicherung in der Region Stuttgart wurde bis Ende Juli 2030 verlängert.

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Porsche verlängert die Beschäftigungssicherung für Tausende Mitarbeiter bis Ende Juli 2030.
Porsche verlängert die Beschäftigungssicherung für Tausende Mitarbeiter bis Ende Juli 2030.
(Bild: Porsche)

Die neue Jobgarantie, mit der betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden, gilt für rund 22.000 Mitarbeiter vor allem im Stammwerk Stuttgart-Zuffenhausen und im Entwicklungszentrum in Weissach. Daneben profitieren mehrere kleinere Standorte davon. Weltweit beschäftigt Porsche rund 36.000 Mitarbeiter. Die bisherige Vereinbarung zur Beschäftigungssicherung ist im Juli ausgelaufen.

Verbesserung der Produktivität und Flexibilität

Die Arbeitnehmerseite erhält nach Angaben der „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“ auch die Zusage, dass die Nachfolgegenerationen der Sportwagen Porsche 911, Cayman und Boxster weiterhin in Zuffenhausen produziert werden. Auch der Nachfolger des Elektroautos Taycan solle in Zuffenhausen vom Band laufen. Im Entwicklungszentrum Weissach sollen die Karosserien sämtlicher Porsche-Fahrzeuge und eine neue Elektroauto-Plattform entwickelt werden.

Die Arbeitnehmervertreter wiederum hätten zugestimmt, Produktivität und Flexibilität zu verbessern und damit Kosten zu senken. Die Einigung erfolgte in einem für die VW-Tochter trotz der Corona-Krise guten Geschäftsjahr. „Wir stehen sehr gut da“, sagte der Porsche-Sprecher.

Porsche: Rendite im zweistelligen Bereich

Porsche hatte in der Corona-Krise zuletzt etwas Boden gut gemacht und lag mit seiner Rendite nach drei Quartalen knapp im angepeilten zweistelligen Bereich. Die Erlöse der Porsche AG, zu der auch Finanzdienstleistungen gehören, lagen bis Ende September bei rund 19,4 Milliarden Euro – gut fünf Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Das operative Ergebnis lag mit rund zwei Milliarden Euro zwar mehr als ein Viertel unter Vorjahresniveau. Daraus ergibt sich aber immer noch eine im Branchenvergleich weit überdurchschnittliche Rendite von 10,4 Prozent. Der Wert dient als Maß für die Profitabilität eines Unternehmens.

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