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Automotive 2014 Positive Bilanz beim Zuliefererkongress

| Redakteur: Jens Scheiner

Zu Österreichs größtem Branchentreff der Zulieferindustrie lud der Automobil-Cluster am 22. Oktober in die Voestalpine Stahlwelt. Mehr als 250 Besucher aus der Automobilbranche kamen dieses Jahr auf die Automotive 2014.

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250 Besucher aus der Auto-Zulieferbranche trafen sich bei der Automotive.2014.
250 Besucher aus der Auto-Zulieferbranche trafen sich bei der Automotive.2014.
(Foto: Automobil-Cluster)

Der Andrang zu den Vorträgen der Experten von Audi, BMW, Volkswagen, Continental war groß. Vernetztes Fahren und Leichtbau waren die Top-Themen der Zulieferunternehmen. In diesen Bereichen lässt sich ein neuer Aufschwung für die Automobilindustrie prognostizieren. Vernetzte Fahrzeuge sollen in Zukunft zur erhöhten Verkehrssicherheit, zur Verkehrsstromlenkung und zum Austausch von Mobilitätsinformationen beitragen. Aber wieviel Vernetzung ist sinnvoll, was ist übertrieben? Eine Frage der auch auf dem Kongress nachgegangen wurde.

Kommunikationsknoten Auto

Eine der Erkenntnisse der Veranstaltung lautet, dass während bisher die Hersteller der Autos die Entscheidungsgewalt darüber besaßen, was in den Fahrzeugen verbaut wird, in den nächsten Jahren Drittanbieter von Software und Kommunikationskomponenten diese Vormachtstellung mit attraktiven Nachrüstlösungen angreifen werden.

„Vernetze Fahrzeuge, die hochdynamisch miteinander, mit der Infrastruktur und mit dem Internet kommunizieren, eröffnen ein breites Feld für neue Funktionen. Mit intelligenten Anwendungen wird das Autofahren dann zu einem umweltfreundlicheren, sichereren und komfortableren Erlebnis“, ist Christopher Breitsameter, Leiter Business Development & Strategie bei der Continental AG sicher. Continental ist ein wichtiger Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für sichere, effiziente und komfortable Fahrzeuge.“

Leichtbau: Zukunft liegt im Materialmix

Leichtbau ist nach wie vor einer der Schlüsselfaktoren zum effizienten Auto. Fachleute aus der Zulieferindustrie machten klar, dass Stahl, im speziellen hochfeste Stähle, Kernpunkt der Sicherheitskomponenten bleiben wird. Der Materialmix mit Alu, Kunststoffen und Karbon wird aber eine deutlich stärkere Rolle im Fahrzeug der Zukunft haben. In diesem Zusammenhang wird intensiv nach Anknüpfungspunkten zwischen den verschiedenen Werkstoffen geforscht und die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Material-Hersteller intensiviert.

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