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IZB 2014 Positive Bilanz der 8. internationalen Zuliefererbörse

| Redakteur: Jens Scheiner

Mehr Aussteller, mehr Internationalität, mehr Weltpremieren: die Internationale Zuliefererbörse war auch in diesem Jahr die europäische Leitmesse der Branche.

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Auf 36.000 qm stellten über 800 Aussteller aus 29 Nationen ihre Produkte vor. Insgesamt 30 Weltneuheiten konnten die 51.000 Besucher begutachten.
Auf 36.000 qm stellten über 800 Aussteller aus 29 Nationen ihre Produkte vor. Insgesamt 30 Weltneuheiten konnten die 51.000 Besucher begutachten.
(Foto: Wolfsburg AG/Bierstedt )

Über 800 Aussteller aus 29 Nationen trugen mit insgesamt 30 Weltneuheiten dazu bei, dass auch die 8. Internationale Zuliefererbörse ihrem Anspruch, Europas Leitmesse der Branche zu sein, gerecht wurde. Auf 36.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche im Wolfsburger Allerpark und den messebegleitenden Foren, Fachveranstaltungen und Kongressen vermittelte die IZB 2014 an den vergangenen drei Tagen ein umfassendes Bild der automobilen Wertschöpfungskette. Rund 51.000 internationale Besucher nutzten diese Voraussetzungen zum erfolgreichen Netzwerken.

„Die uneingeschränkt gute bis sehr gute Resonanz von Ausstellern und Fachpublikum zeigt uns, dass wir offensichtlich vieles richtig gemacht haben. Über 90 Prozent der Aussteller zeigten sich mit dem Verlauf der Messe, insbesondere mit den Möglichkeiten zur Kontaktanbahnung, zufrieden oder sehr zufrieden“, zog Julius von Ingelheim, Vorstandssprecher der Wolfsburg AG, zum Messeschluss ein durchweg positives Resümee. „Dazu trug auch die neue Laufzeit der Messe bei, die auf Wunsch der Aussteller erstmals von Dienstag bis Donnerstag stattfand“.

IZB 2014 – Impressionen

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Partnerregion ASEAN

Dabei waren die Chancen und Herausforderungen der sich dynamisch entwickelnden Märkte Südostasiens ein viel diskutiertes Thema auf der Messe. Insbesondere die ASEAN-Staaten, die in der Vergangenheit anders als China und Indien wenig Beachtung gefunden hatten, machen seit Jahren mit steigender Kaufkraft und soliden Wachstumsraten auf sich aufmerksam. Daher ist der Staatenbund mit seinen mehr als 620 Millionen Einwohnern ein höchst interessanter Zukunftsmarkt für die internationale Automobilindustrie. Die ASEAN-Staatengruppe stand als Partnerregion der IZB 2014 in besonderer Weise im Fokus der Messe sowie der sie begleitenden Kongresse und Fachveranstaltungen. Der lange im Vorfeld ausgebuchte Internationale Automobil Kongress zum Thema ASEAN hatte bereits am Montag über die politische, soziale und ökonomische Heterogenität der Region und den daraus resultierenden besonderen Marktanforderungen informiert und so den Boden für weiterführende Gespräche geebnet. Dazu boten über 50 Unternehmen aus dem ASEAN, von denen die meisten erstmalig auf der IZB ausstellten, ausreichend Gelegenheit.

Die Robert Bosch GmbH beispielsweise produziert bereits in den ASEAN-Staaten. Norbert Brosi, Bosch Automotive (Thailand) Co., Ltd., Executive Vice President, erläuterte: „Wir haben auf der IZB Produkte und Dienstleistungen von Bosch vorgestellt, die auf die lokalen Bedürfnisse der Märkte in Südostasien zugeschnitten sind. Schwerpunktmäßig sind dies Antriebs- und Sicherheitssysteme aus Thailand, Navigationssysteme aus Malaysia, Antriebssysteme aus Indonesien sowie unsere Services wie eCall von den Philippinen. In den ASEAN-Ländern fahren wir bislang noch eine klassische Sicherheitsstrategie. Car-to-car und Car-to-infrastructure sehen wir hier noch nicht so fortgeschritten wie in Europa. Mit unseren Standorten sind wir darauf vorbereitet, unsere internationalen Kunden so zu bedienen, wie es unseren weltweiten Standards entspricht. Wir hoffen, dass wir durch ein verstärktes Engagement unserer Hauptkunden in Südostasien unsere Geschäftsbeziehungen intensivieren.“

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