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Preh Preh gelingt dynamisches Wachstum in allen Märkten

| Redakteur: Christian Otto

Die chinesisch-deutsche Partnerschaft zwischen der Joyson-Gruppe aus Ningbo (China) und der Preh GmbH hat sich mit Blick auf die Bilanzzahlen im ersten gemeinsam konsolidierten Geschäftsjahr bewährt. Der Zulieferer kann beim Umsatz, dem operative Gewinn und der Mitarbeiterzahl Zuwächse vermelden.

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Preh vermeldet positive Bilanzzahlen. Die Partnerschaft mit der chinesischen Joyson-Gruppe brachte Zuwächse bei Umsatz, operativen Gewinn und Mitarbeiterzahl.
Preh vermeldet positive Bilanzzahlen. Die Partnerschaft mit der chinesischen Joyson-Gruppe brachte Zuwächse bei Umsatz, operativen Gewinn und Mitarbeiterzahl.
(Foto: Preh)

Nachdem sich Preh in die börsennotierte Ningbo Joyson Electronics (kurz: „Joyson Electronics“) einbrachte, befindet sich die gesamte Joyson-Gruppe laut Unternehmensangaben auf einem dynamischen Wachstumskurs. Und die aktuellen Bilanzzahlen bestätigen das: Als größtes Geschäftsfeld innerhalb der Joyson Electronics-Gruppe hat Preh (Unternehmensbereich „Automotive Electronics“) seinen Umsatz im Jahr 2012 um 12 Prozent auf rund 462 Millionen Euro gesteigert (2011: 412 Millionen Euro). Das Wachstum führt Preh dabei auf eine positive Geschäftsentwicklung in allen drei relevanten Märkten Europa, Nordamerika und China zurück.

Auch der Ertrag entwickelt sich für den Zulieferer weiter positiv: Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von 27,8 Millionen EUR auf 29,8 Millionen Euro (+ 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Zudem wuchs die Zahl der Mitarbeiter von rund 2.820 auf 3.210 Beschäftigte Ende 2012. Von der positiven Entwicklung profitierte laut Preh auch der Standort Bad Neustadt: 2012 wurden am Firmen-Stammsitz über 100 neue Jobs geschaffen. Die Zahl der Mitarbeiter stieg dort auf rund 1.350.

Positiver Start ins Geschäftsjahr 2013

Die gesamte Joyson-Gruppe erzielte 2012 mit 6.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 5,4 Milliarden RMB, was umgerechnet rund 680 Mio. EUR entspricht. Auch der Start in das Geschäftsjahr 2013 verlief nach Unternehmensangaben sehr positiv: So lag der Umsatz von Preh im ersten Quartal um 13 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Auch beim Ergebnis hat sich der Zulieferer weiter verbessert.

Dr. Michael Roesnick, Vorsitzender der Geschäftsführung von Preh, erklärte anlässlich der Vorstellung der Bilanzzahlen: „Wir haben die starke Marktpositionierung von Preh in Europa und Nordamerika mit dem guten Zugang von Joyson im chinesischen Markt kombiniert und so ein weltweit dynamisch wachsendes Technologieunternehmen geschaffen. Unsere Strategie ist vollständig aufgegangen: Einerseits unterstützen wir uns gegenseitig, um neue Marktpotenziale zu erschließen, andererseits haben wir bei Preh die notwendige Eigenständigkeit behalten, um unsere gewachsenen Kundenbeziehungen bestmöglich bedienen zu können.“

Werkausbau in China

Preh verfolgte 2012 ein rasches Marktwachstum in China. Nachdem der Zulieferer im Herbst 2011 ein eigenes Werk in Ningbo mit einer Gesamtfläche von 8.000 m2 eröffnet hatte, ist dort die Fertigung – insbesondere von Lenkrad-Multifunktionsschaltern und Klimabediensystemen – sehr schnell ausgedehnt worden. Darüber hinaus hat der Produktbereich Preh Innovative Automation (PIA) 2012 begonnen, in Ningbo Fertigungskapazitäten für sein gesamtes Produktspektrum im Marktsegment für Montageanlagen aufzubauen. Aufgrund des starken Wachstums erweiterte das Unternehmen das chinesische Werk bereits im laufenden Geschäftsjahr auf 12.000 m².

Insgesamt zeigte sich Preh-Chef Roesnick mit der Entwicklung sehr zufrieden: „Angesichts der allgemeinen Schwäche des europäischen Automobilmarktes sehe ich es als große Bestätigung, dass wir mit Preh nicht nur in Nordamerika und China, sondern auch in Europa zweistellig gewachsen sind.“

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