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Zulieferer Preh hat Umsatzhürde von einer halben Milliarde Euro übersprungen

| Redakteur: Jens Scheiner

Die Preh GmbH hat im Geschäftsjahr 2013 ihren Umsatz um 12,5 Prozent auf 520 Mio. Euro gesteigert und damit erstmals die Hürde von einer halben Milliarde übersprungen.

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Dr. Michael Roesnick, Vorsitzender der Preh-Geschäftsführung: „Wir planen allein in Bad Neustadt 11 Mio. Euro in die Verbesserung insbesondere unseres Produktentstehungsbereiches zu investieren.“
Dr. Michael Roesnick, Vorsitzender der Preh-Geschäftsführung: „Wir planen allein in Bad Neustadt 11 Mio. Euro in die Verbesserung insbesondere unseres Produktentstehungsbereiches zu investieren.“
(Foto: Preh)

Die Wachstumsimpulse kamen aus allen relevanten Märkten des Automobilzulieferers in Europa, Nordamerika und China. Die Ertragslage hat sich ebenfalls weiter verbessert: Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von 29,8 Mio. Euro auf 41,7 Mio. Euro (+ 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Die insgesamt gestärkte Ertragskraft resultiert laut Preh aus verschiedenen Faktoren, hierzu gehören beispielsweise die verbesserte Profitabilität der Auslandsstandorte, wo die Investitionen der Vorjahre nun positiv zu Buche schlagen sowie ein quer über alle Geschäftsfelder optimierter Produktentstehungsprozess.

Hinzu kommt, dass Preh aufgrund einer höheren Eigenkapitalquote niedrigere Zinskosten zu tragen hat. Die positive Geschäftsentwicklung schlägt sich auch in den Mitarbeiterzahlen nieder. Weltweit beschäftigte der Zulieferer Ende 2013 rund 3.430 Mitarbeiter, was einem Zuwachs von rund 7 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Auch am Standort Bad Neustadt legte die Beschäftigung weiter zu: 2013 konnten am Stammsitz fast 90 neue Stellen geschaffen werden, so dass die Zahl der Mitarbeiter in Bad Neustadt Ende 2013 bei rund 1.435 Beschäftigten lag (+ 6,5 Prozent). Als größte Gesellschaft innerhalb der Joyson-Gruppe hatte die Preh GmbH im vergangenen Jahr auch großen Anteil am Wachstumskurs ihrer börsennotierten Muttergesellschaft: Die in Shanghai gelistete „Joyson Electronics“ erzielte eine Umsatzsteigerung um 13 Prozent auf umgerechnet rund 720 Mio. Euro.

Umsatz 16 Prozent über dem Vorjahreszeitraum

Eine positive Entwicklung zeichnet sich auch im laufenden Geschäftsjahr ab, in dem der Automobilzulieferer seinen 95. Geburtstag feiert. Im ersten Quartal lag der Umsatz um 16 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr rechnet die Geschäftsführung erneut mit einem zweistelligen Umsatzplus. Auch der Ertrag wird gemäß der Unternehmensplanung weiter steigen.

Dr. Michael Roesnick, Vorsitzender der Preh-Geschäftsführung, zeigte sich mit der Geschäftsentwicklung sehr zufrieden und kündigte ein Neubau-Investitionsprogramm an: „Wir planen allein in Bad Neustadt 11 Mio. Euro in die Verbesserung insbesondere unseres Produktentstehungsbereiches zu investieren.“

Im August 2013 erfolgte die Übernahme der Innoventis GmbH aus Würzburg. Mit dem Softwareentwicklungsunternehmen möchte Preh seine Kompetenz rund um die Vernetzung elektronischer Systeme im Automobil ausbauen. Potenzial sieht Roesnick unter anderem im Markt für Elektromobilität. Dafür steht der neu geschaffene Produktbereich Batteriemanagement und E-Mobilität.

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