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Hella Preis für LED-Scheinwerfer

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Hella hat den Innovationspreis der spanischen Automobil-Ingenieurvereinigung STA für den LED-Scheinwerfer-Prototyp des Automobilzulieferers erhalten.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Hella hat den Innovationspreis der spanischen Automobil-Ingenieurvereinigung STA für den LED-Scheinwerfer-Prototyp des Automobilzulieferers erhalten. Unter 87 Bewerbern für den Preis, den die STA alle zwei Jahre auf der Motorshow Barcelona verleiht, wurde der im März 2005 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellte Prototyp von einer internationalen Jury auf Platz 1 gewählt.

Bei dem Scheinwerfer auf Basis des Volkswagen Golf 5 sind die Funktionen Abblendlicht, Fernlicht, Blinklicht und Tagfahrlicht ausschließlich mit der LED-Technik realisiert wurden. Für die Lichtfunktionen setzt Hella sowohl Standard-LEDs als auch speziell für den Einsatz im Automobil entwickelte LED-Baugruppen ein. Mit Hilfe unterschiedlicher optischer Systeme wird das Licht auf die Straße gerichtet. Zudem ermöglichen die Leuchtdioden neue Scheinwerfer-Formen und -Anordnungen.

Nach Aussage der Entwickler soll der Scheinwerfer ein Fahrzeugleben lang ausfallsicher funktionieren. In den USA sind Scheinwerfer mit LEDs für Hauptlichtfunktionen nach den dort gültigen SAE-Normen bereits zulässig. In Europa beziehungsweise im Geltungsbereich des ECE Reglements ist mit einer entsprechenden Zulassung bis 2008 zu rechnen. Signalfunktionen im Scheinwerfer (Blink-, Positions- und Tagfahrlicht) mit LEDs sind heute sowohl im ECE- als auch imSAE-Geltungsbereich zulässig.