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Presse: Hyundai erweitert E-Auto-Produktion

| Autor/ Redakteur: Andreas Wehner / Jens Scheiner

Einem Bericht zufolge will der südkoreanische Automobilhersteller Hyundai die Produktion des Ioniq Elektro auf dem Heimatmarkt um 50 Prozent steigern. Grund sei die große Nachfrage.

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Der Hyundai Ioniq Elektro kostet mindestens 33.300 Euro - hat dafür aber auch exklusive Ausstattungsfeatures.
Der Hyundai Ioniq Elektro kostet mindestens 33.300 Euro - hat dafür aber auch exklusive Ausstattungsfeatures.
( Bild: Hyundai )

Hyundai will einem Pressebericht zufolge die Produktion des Ioniq Elektro um 50 Prozent steigern. Wie das südkoreanische IT-Nachrichtenportal „ETnews.com“ berichtet, will der Automobilhersteller statt derzeit monatlich 1.200 Stück künftig 1.800 Einheiten seines Elektroautos in seinem Werk in Ulsan bauen. Mit dafür verantwortlich sei die große Nachfrage nach den Fahrzeugen in Südkorea. In den ersten vier Monaten dieses Jahres verkaufte Hyundai dem Bericht zufolge knapp 5.600 Einheiten des Elektroautos in seinem Heimatmarkt. Das sind rund 40 Prozent der in Südkorea zugelassenen E-Fahrzeuge.

Wie bisher will Hyundai die Hälfte der produzierten Elektrofahrzeuge auf dem Heimatmarkt verkaufen, der Rest ist für die übrigen Märkte bestimmt. Bei weiter steigender Nachfrage könnte die Produktion sogar auf 2.000 Fahrzeuge pro Monat steigen, berichtet „ETnews.com“ unter Berufung auf einen Unternehmensvertreter.

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573 Anträge für E-Auto-Prämie

Auch in Deutschland kommt der Ioniq Elektro gut an. Laut Hyundai Motor Deutschland liegen aktuell 1.790 Bestellungen für das Modell vor – deutlich mehr als ursprünglich erwartet. Die Hybrid-Variante kommt mit 1.920 Einheiten auf nur wenig mehr. Die Lieferzeit des Ioniq Elektro beträgt nach Angaben des Importeurs derzeit 16 bis 18 Wochen. Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das für die E-Auto-Prämie zuständig ist, waren Ende Mai 573 Anträge für die Förderung eines Hyundai Ioniq Elektro eingegangen. Das waren 4,9 Prozent der insgesamt gestellten Anträge auf den staatlichen Zuschuss zum Kauf eines batterieelektrischen Fahrzeugs.

Der Verkauf des Hyundai Ioniq Elektro ist im deutschen Netz der koreanischen Marke freiwillig. Derzeit haben nach Angaben des Importeurs etwa 200 der 380 deutschen Hyundai-Vertragspartner das Modell im Programm.

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Über den Autor

Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«

Hyundai; Renault; VW; Wehner / kfz-betrieb; ; BMW; Wehner / »kfz-betrieb«; Festo; Leoni; VDA; Formula Student Germany; Quick Release; ACV; Edag; Porsche; Christoph Schönbach/Magna; Röchling Automotive; BBS Automation; CSI Entwicklungstechnik; Composites Europe; Wilfried Wulff/BMW; Novelis; Bosch; Volkswagen ; IAA; Toroidion; Jens Scheiner/»Automobil Industrie«