Suchen

Elektromobilität Privilegien für E-Fahrzeuge bleiben ungenutzt

| Autor / Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Christian Otto

Mit dem E-Mobilitätsgesetz wollte die Bundesregierung das Elektroauto in Form von Privilegien, wie dem Nutzen von Busspuren zusätzlich beschleunigen. Die verantwortlichen Kommunen schöpfen die Möglichkeiten nicht aus.

Neben der Kaufprämie sollten auch Privilegien, wie kostenlose Parkplätz für Elektroaustos, deren Kauf ankurbeln. Doch die Kommunen setzen diese kaum um.
Neben der Kaufprämie sollten auch Privilegien, wie kostenlose Parkplätz für Elektroaustos, deren Kauf ankurbeln. Doch die Kommunen setzen diese kaum um.
(Bild: VW)

Die E-Auto-Förderung über Privilegien wie freies Parken oder das Nutzen von Busspuren funktioniert nicht. Nach Recherchen des Bayerischen Rundfunks lassen die größten deutschen und bayerischen Städte die neuen Möglichkeiten des Elektromobilitätsgesetzes (EmoG) weitestgehend ungenutzt. Das Gesetz ist seit Juni 2015 in Kraft und ermöglicht Kommunen, E-Autos Sonderrechte einzuräumen. Bislang wird es aber kaum genutzt.

Nur teilweise kostenloses Parken

Lediglich Dortmund hat zwei Busspuren für E- und Hybridautos frei gegeben, alle anderen Städte lehnen diese Maßnahme ab. Die vom EmoG ebenfalls ermöglichten Zufahrtsprivilegien für E-Autos in gesperrte Bereiche räumt überhaupt keine Stadt ein. Lediglich kostenlose Parkplätze wurden in einigen Kommunen eingerichtet, etwa in Hamburg, Hannover und Bayreuth. Insgesamt wurde bei 40 Städten nachgefragt, den 20 größten in Bayern sowie den 20 größten in ganz Deutschland.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 19 Bildern

(ID:44105827)