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Elmos Probleme mit den Töchtern

| Redakteur: Redaktion AI

Der Halbleiter-Hersteller und Autozulieferer Elmos hat 2007 wegen Problemen bei zwei Tochtergesellschaften einen Gewinnrückgang um 17,7 Prozent auf 8,8 Millionen Euro verzeichnet.

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Der Umsatz sei um 9,6 Prozent auf 176,1 Millionen Euro gestiegen, berichtete die Elmos Semiconductor AG am Donnerstag in Dortmund. Das Unternehmen bekräftigte seine Prognose für das laufende Jahr. Demnach soll der Umsatz zwischen 7 und 9 Prozent steigen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern soll zwischen 12 und 14 Prozent des Umsatzes betragen. Eine Dividende will Elmos für 2007 nicht zahlen. Zuletzt hatte es 2004 eine Dividende in Höhe von 21 Cent je Aktie gegeben.

Minus von 5,7 Millionen Euro

Probleme bei zwei Tochterfirmen im kalifornischen Milpitas und in Nimwegen schlugen 2007 mit insgesamt 5,7 Millionen Euro zu Buche. In Milpitas waren in der Folge zwei Geschäftsführer entlassen worden. In Nimwegen wurde mehreren Dutzend Beschäftigten gekündigt. Das Geld wurde unter anderem für Abfindungen und Sonderabschreibungen verwendet.

Elmos zählte Ende 2007 wie ein Jahr zuvor über 1150 Beschäftigte, knapp 790 davon an den Produktionsstandorten in Duisburg und Dortmund. Rund 90 Prozent des Umsatzes erzielt Elmos mit Chips für die Automobilelektronik.

dpa

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