Toyota Produktionsrückgang wegen fehlender Teile

Quelle: dpa

Wegen der zahlreichen Corona-Ausbrüche in Südostasien und anhaltender Lieferkettenprobleme konnte auch die japanische Automobilindustrie ihr Produktionsvolumen noch nicht wieder auf das übliche Niveau hochfahren.

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Toyota hat im Oktober wegen des Chipmangels und anderer fehlender Komponenten gut ein Viertel weniger produziert.
Toyota hat im Oktober wegen des Chipmangels und anderer fehlender Komponenten gut ein Viertel weniger produziert.
(Bild: Toyota)

Toyota hat im Oktober wegen des Chipmangels und anderer fehlender Komponenten gut ein Viertel weniger produziert. Insgesamt seien circa 627.000 Fahrzeuge der Marken Toyota und Lexus von den Bändern gerollt, teilte der weltweit größte Pkw-Hersteller am Montag in Nagoya mit.

Wegen der lokalen Corona-Ausbrüche in Südostasien und der anhaltenden Lieferkettenprobleme ist es den japanischen Herstellern bislang nicht geglückt, ihre Fertigung wieder auf das übliche Niveau hochzufahren. Auch die heimischen Wettbewerber Honda und Nissan hatten für Oktober ähnlich hohe Produktionsrückgänge vermeldet.

Gleichzeitig boomt jedoch die Nachfrage, so dass Toyota erst kürzlich dank steigender Preise seine Gewinnziele für das Jahr anheben konnte.

Ein Fünftel weniger Absatz

Der Absatz des Herstellers lag im Oktober zwar um ein Fünftel unter dem Vorjahresniveau – es wurden jedoch mit knapp 678.000 gut 50.000 Fahrzeuge mehr verkauft als im selben Monat produziert worden waren.

Inklusive der zum Konzern gehörenden Marken Daihatsu und Hino ging der Absatz im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um rund 21 Prozent auf 736.000 Fahrzeuge zurück. Zum Vergleich: Bei Volkswagen brach die Zahl der verkauften Fahrzeuge um gut ein Drittel auf 600.900 Stück ein.

Das Toyota-Management gibt sich überzeugt, die Produktion bald wieder auf das übliche Niveau hochfahren zu können. Dennoch hatten die Japaner auch für den November ihre ursprünglichen Pläne eindampfen müssen und statt der ursprünglich anvisierten Produktion von rund einer Million Fahrzeugen zuletzt nur noch rund 850.000 bis 900.000 Fahrzeuge in Aussicht gestellt. Beobachter rechnen inzwischen damit, dass die Produktion erst im Januar wieder so richtig Fahrt aufnimmt.

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