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Johnson Controls Produktionsstandort Zwickau erweitert

| Redakteur: Thomas Günnel

Johnson Controls hat sein Werk in Zwickau mit einer Investition von mehr als 100 Millionen Euro zum weltweit größten Produktionsstandort für AGM-Batterien (Absorbent Glass Mat) ausgebaut. Die Technik findet sich kommt vorrangig in Start-Stop-Fahrzeugen.

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Mehr als 100 Millionen Euro flossen in den Ausbau des Produktionsstandortes für Start-Stopp-Batterien in Zwickau. Die Kapazität beträgt jetzt 6,6 Millionen Einheiten
Mehr als 100 Millionen Euro flossen in den Ausbau des Produktionsstandortes für Start-Stopp-Batterien in Zwickau. Die Kapazität beträgt jetzt 6,6 Millionen Einheiten
(Foto: Johnson Controls)

Laut Johnson-Controls sind bis zum Jahr 2018 rund 80 Prozent aller in Europa hergestellten Neufahrzeuge mit Start-Stop-Technik ausgestattet. Weltweit könnte der Bedarf bereits im Jahr 2017 auf 50 Millionen Batterien anwachsen. Die Produktionskapazität des Werkes liege jetzt bei 6,6 Millionen Batterien. Zu den Gästen der Eröffnungsfeier zählte auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Der Freistaat Sachsen und der Bund haben den Standort in den letzten drei Jahren mit Zuschüssen in Höhe von insgesamt 14,7 Millionen Euro unterstützt.

Traditionsreicher Standort

Die Batterieproduktion in Zwickau blickt auf eine mehr als 100-jährige Tradition zurückblicken. Seit dem Jahr 2005 ist das Werk Hauptproduktionsort für AGM-Batterien von Johnson Controls. Mit dem bisher größten Erweiterungsprojekt hat das Unternehmen den Standort in den letzten fünf Jahren in mehreren Schritten um mehr als 60 Prozent vergrößert. Unter anderem gibt es eine neue Fertigungshalle, ein neues Logistikgebäude sowie vier neue Montagelinien. Die Mitarbeiterzahl verdoppelte sich rund 200 auf aktuell 400. Auch die Umwelt profitiert von den Erweiterungsmaßnahmen: Der CO2-Ausstoß am Standort verringert sich laut Unternehmen künftig um rund 500 Tonnen pro Jahr.

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