Wirtschaft Profitabilität: Geely lässt VW und Toyota hinter sich

Autor / Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Sven Prawitz

Der profitabelste Volumenhersteller in der Autobranche ist nicht etwa einer der großen europäischen oder japanischen Konzerne. Sondern ein vergleichsweise kleines asiatisches Unternehmen.

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SUV der Geely-Marke Lynk & Co, die bald auch in Europa vertrieben werden soll.
SUV der Geely-Marke Lynk & Co, die bald auch in Europa vertrieben werden soll.
(Bild: Geely)

Der profitabelste Autohersteller abseits der Premiummarken kommt aus China: Die Volvo-Mutterkonzern Geely hat im ersten Halbjahr 2018 eine Gewinnmarge von 14,4 Prozent pro Umsatzeinheit erwirtschaftet und landet damit deutlich vor den Weltmarktführern Volkswagen (8,2 Prozent), Toyota (8,4 Prozent) und Renault-Nissan (3,8 Prozent), wie das Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen ermittelt hat.

Mit 767.000 verkauften Autos in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 zählt Geely zwar zu den kleineren Herstellern, aber auch zu den am schnellsten wachsenden. Dank einer neuen Kleinwagenplattform will der größte private Autokonzern Chinas diese Entwicklung weiter beschleunigen. Mit Volvo und der Lifestyle-Marke Lynk & Co. ist das Unternehmen auch in Europa vertreten.

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