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Personalien PSA Deutschland stellt sich neu auf

| Redakteur: Christoph Baeuchle

PSA-Deutschland-Chef Albéric Chopelin hat ein erstes Ausrufezeichen gesetzt: Einige Direktoren müssen zurück ins Glied, andere steigen auf. Zudem schafft er die Strukturen, dass DS eigenständiger wird.

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Christof Blank wird künftig als Direktor Personal für Deutschland, Österreich und die Schweiz verantwortlich sein.
Christof Blank wird künftig als Direktor Personal für Deutschland, Österreich und die Schweiz verantwortlich sein.
(Foto: Peugeot )

PSA-Deutschland-Chef Albéric Chopelin hat sein Team zusammengestellt und die Aufgaben neu verteilt. Statt der bislang sechs Direktorenposten mit markenübergreifenden Zuständigkeiten wird es ab Januar 2015 wieder sieben PSA-Direktoren geben, die alle an Chopelin berichten.

Christof Blank, der bislang für PSA Deutschland verantwortlich war, wird künftig als Direktor Personal für Deutschland, Österreich und die Schweiz verantwortlich sein. Damit tritt Blank wieder in die Kette der PSA-Direktoren und übernimmt die Aufgaben von Andreas Marti, der das Unternehmen im „gegenseitigen Einvernehmen“ verlassen hat.

Blank ist zugleich für das Thema Changemanagement zuständig. Bei diesem Aufgabengebiet erhält er Unterstützung von Johannes Albrecht, der zuletzt als Direktor für Netzentwicklung, Schulung und Qualität verantwortlich war. Albrecht gehört künftig nicht mehr zu den PSA-Direktoren.

Stattdessen rückt Gunnar Gräwe in das Direktoren-Team auf. Er soll künftig die Qualität und Netzentwicklung vorantreiben. Der 42-Jährige, der bereits seit mehr als einem Jahrzehnt für den Importeur aktiv ist, war zuletzt im Team von Citroën-Vertriebsdirektor Kai Pries.

Für den neu geschaffenen Bereich Kommunikation und externe Beziehungen ist künftig Stephan Lützenkirchen verantwortlich. Lützenkirchen ist bereits seit 1992 bei Citroën Deutschland, seit 2010 leitet er die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Die anderen PSA-Direktoren bleiben auf ihren Posten: Olivier Ferry (Direktor B2B und Gebrauchtwagen), Helene Krupp (Direktorin Neuwagenplanung und Logistik), Thierry Pittet (Direktor Finanzen und Controlling) sowie Bas Viveen (Direktor Teile und Service).

Zudem schafft Chopelin einen neuen Direktorenposten für den Aufbau der Marke DS in Deutschland. Diese Aufgaben übernimmt Nicolas Perrin, der direkt an Chopelin berichtet. Damit folgt die deutsche Tochter der internationalen Aufstellung von Citroën: Im Mai hatte sich der französische Autobauer eine neue Struktur gegeben und mit Yves Bonnefont einen eigenständigen Markenchef installiert. Zuvor waren, wie in Deutschland, die Aufgaben bei Citroën angesiedelt.

Für Citroën Deutschland ist als Geschäftsführer weiterhin Holger Böhme verantwortlich. Er wird von Kai Pries (Vertrieb) und Marc Benier unterstütz. Die Geschäftsführung von Peugeot Deutschland hat Anfang Dezember Rick Hermanns übernommen. Er wird von Lukas Dohle unterstützt. Die Position des Vertriebsdirektors ist seit August vakant.

„Mit dieser Struktur bewahren wir die Eigenständigkeit der drei Marken, schaffen aber gleichzeitig kürzere Entscheidungswege und zusätzliche Synergien“, ist Chopelin überzeugt. „Ziel ist es, rasch zu einer offensiveren und damit noch effizienteren Marktbearbeitung zu kommen.“

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