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Finanzgeschäft PSA könnte sich von Finanzsparte trennen

| Redakteur: Christoph Baeuchle

Der französische Hersteller PSA Peugeot Citroën erwägt den Verkauf seiner Finanzsparte. Laut »Wall Street Journal« laufen Gespräche mit der spanischen Banco Santander. Damit würde der OEM erneut ein Teil des Konzerneigentums in benötigtes Geld umwandeln.

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PSA-Chef Varin denkt laut eines Medienberichts über den Verkauf der Finanzsparte nach.
PSA-Chef Varin denkt laut eines Medienberichts über den Verkauf der Finanzsparte nach.
(Foto: Peugeot)

Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroën braucht Geld. Laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ (WSJ) erwägt das Unternehmen nun den Teilverkauf seiner Finanzsparte. Die Verhandlungen seien in einem frühen Stadium, berichtet die Wirtschaftszeitung. Demnach stehen verschiedene Optionen zur Debatte.

PSA versilbert sein Eigentum

Neben einem Teilverkauf der Finanzsparte sei auch eine Zusammenlegung des Bereichs mit der Santander im Gespräch. Auch der Einstieg anderer Banken ist nicht ausgeschlossen. Im vergangenen Jahr hat der französische Staat das Finanzinstitut mit einer Milliardenbürgschaft unterstützt.

Der französische Autobauer hat in den vergangenen Monaten viel Eigentum versilbert: 75 Prozent vom Logistikdienstleister Gefco verkaufte PSA an die russische Staatsbahn für rund 800 Millionen Euro, die Trennung vom Autovermieter Citer brachte 440 Millionen Euro ein, 245 Millionen Euro erhielt PSA für seinen Hauptsitz in Paris.

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