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Unternehmen PSA und Birla gründen indisches Joint Venture

| Autor / Redakteur: Wolfgang Sievernich / Wolfgang Sievernich

Der französische PSA-Konzern und die indische Birla Group wollen ab dem Jahr 2020 über ein Joint Venture Pkw auf dem indischen Markt anbieten. Mit dem Unternehmen Avtec sollen zudem Getriebe hergestellt werden.

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Carlos Tavares, Vorstandsvorsitzender von PSA (l.), und Chandra Kant Birla, Vorstandsvorsitzender der CK Birla Group, haben einen langfristigen Vertrag für eine gemeinsame Fahrzeugproduktion in Indien unterzeichnet.
Carlos Tavares, Vorstandsvorsitzender von PSA (l.), und Chandra Kant Birla, Vorstandsvorsitzender der CK Birla Group, haben einen langfristigen Vertrag für eine gemeinsame Fahrzeugproduktion in Indien unterzeichnet.
(Bild: PSA)

Die französische PSA-Gruppe wird auf dem indischen Markt aktiv. In einem Joint Venture mit der CK Birla Group sollen ab 2020 rund 100.000 Fahrzeuge jährlich entstehen. Dafür investieren die beiden Unternehmen anfänglich rund 100 Millionen Euro in die neuen Produktionsstätten, geplant ist es diese Investitionen langfristig auszubauen. Weiterhin hat PSA zusammen mit der indischen Avtec Ltd. ein gleichwertiges Joint Venture für die Produktion und Lieferung von Getrieben gegründet. Die Produktionsstandorte für den Fahrzeugbau und die Getriebe befinden sich künftig jeweils im indischen Bundesstaat Tamil Nadu. Anders als bei den Autos, soll sich das Produktionsvolumen der Getriebe an der lokalen Nachfrage und dem Interesse internationaler OEMs orientieren.

Laut den Analyseinstituten Siam und IHS Markit soll sich das Wachstum auf dem indischen Automobilmarkt bis 2025 von aktuell drei Millionen Fahrzeugen in 2016 auf acht bis zehn Millionen Fahrzeuge jährlich erhöhen.

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