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„iglidur on tour“ | Advertorial Quer durch Kanada und die USA

| Autor / Redakteur: igus GmbH / Simon Pichler

Der orangefarbene Kleinwagen hält an einer kleinen Raststätte. Ein ungewöhnlicher Anblick hier auf dem Parkplatz mitten in den Weiten Alaskas, wo sonst ein Pick-up neben dem anderen steht und sich die Wälder bis zum Horizont erstrecken. Inzwischen stehen auf dem Tacho über 50.000 Kilometer. Denn die Fahrt führte den Zweisitzer bereits über staubige Wüstenpisten und holprige Gebirgsstraßen Asiens und Südamerikas. Immer mit dem Ziel, die Belastbarkeit und das Potenzial der tribo-optimierten Gleitlager des Kunststoffspezialisten igus unter Beweis zu stellen.

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Von den unendlichen Weiten Alaskas...
Von den unendlichen Weiten Alaskas...
(igus GmbH)

Seit Anfang des Jahres ist der kleine Wagen anlässlich des 50-jährigen Firmenbestehens auf großer Fahrt, besucht weltweit Kunden, Messen und igus Niederlassungen. An 56 Lagerstellen wurde er mit iglidur Gleitlagern ausgestattet. Die Komponenten aus Hochleistungskunststoffen wurden im Bremspedal, am Scheibenwischer und Fensterheber, im Schaltmodul, in der Sitzkonsole, an der Handbremse, am Startergenerator, der Drosselklappe und im Verdeck eingebaut. Der Vorteil: sie sind unter anderem schmutzunempfindlich und können durch ihre gute Dämpfung auch Kantenlasten und Stöße zuverlässig und langlebig kompensieren. Die Materialeigenschaften von Kunststoff lassen das Thema Korrosion an den Lagerstellen der Vergangenheit angehören.

Von den unendlichen Weiten Alaskas...

iglidur Polymergleitlager sind in der automobilen Großserie meist konstruktive Sonderlösungen. Die Herstellung als Spritzgussteil ermöglicht eine relativ freie Formgebung. Im Rahmen der Werkzeugkonstruktion können auch individuelle Lagerdesigns von igus mit den eigenen, modularen Werkzeugsystemen umgesetzt werden. So lässt sich eine einfache Poka-Yoke- und verliersichere Montage realisieren und häufig auch die Anzahl der Bauteile reduzieren, indem z.B. die Funktion einer Distanzbuchse und einer Lagerbuchse in einem einteiligen Bauteil umgesetzt werden kann.

... bis zu den Großstädten der USA führte die Reise bisher.

Bis zu siebenmal leichter als metallische Lager

Gerade im Automobilbereich zählt jedes Gramm, um die gesetzlichen Emissionsvorgaben zu erreichen. iglidur Polymergleitlager reduzieren das Gewicht an jeder Lagerstelle um den Faktor 7, wenn metallische Lager ersetzt werden. Hinzu kommt, dass häufig auch der Gegenlaufpartner nicht aus gehärtetem Stahl bestehen muss. Oft ist der Einsatz von Aluminium, Kunststoff oder Kaltfließpressteilen als Wellenwerkstoff möglich. Somit können zusätzlich zur Gewichtseinsparung die Kosten deutlich gesenkt werden.

iglidur Lager kommen in der Regel ohne zusätzliche Schmierung aus. Möglich wird das durch den Selbstschmiereffekt der igus Lager. Basierend auf teilkristallinen bzw. amorphen Thermoplasten sorgen integrierte Festschmierstoffe für niedrige Reibwerte und geringen Verschleiß. Diese mikroskopisch kleinen Partikel sind millionenfach in den Werkstoffen eingebettet und verrichten ihren Dienst an der Kontaktfläche zwischen Welle und Lager. Zum Teil kommen Verstärkungsfasern hinzu, die nicht nur die Festigkeit erhöhen, sondern die Ausdehnungseffekte minimieren und bei Bedarf eine elektrische Leitfähigkeit bieten.

Die Automobilbranche hat die Möglichkeiten der Polymergleitlager von igus bereits erkannt – so wurden allein im letzten Jahr über 200 Millionen iglidur Gleitlager in PKWs verbaut. Besonders häufig werden sie in Scharnieren, Sitz- und Verdecksystemen oder auch Motorraumkomponenten wie Drosselklappen, Schaltsaugrohren, Wasserpumpen, Schaltgabeln oder Getrieben eingesetzt. Das Feld der Anwendungsmöglichkeiten ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Die Fahrt des Kunststoff-Kleinwagens um den Globus – nach Asien, Süd- und Nordamerika folgt Europa – wird noch manchen Entwickler zu außergewöhnlichen Ideen und neuen Konzepten anregen. In jedem Fall verbindet das iglidur-Auto weltweit unter dem igus-Motto „plastics for longer life.“