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Zulieferer Radarsystem erkennt Verkehrsgeschehen vierdimensional

Redakteur: Lisa Marie Waschbusch

Auf der NAIAS in Detroit zeigt Magna erstmals sein neues Radarsystem. Mithilfe einer hochpräzisen Objekterkennung und einer gesteigerten Reichweite soll „Icon Radar“ einen Entwicklungssprung beim automatisierten Fahren von Level 3 zu Level 5 ermöglichen.

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Magna stellt auf der NAIAS ein neues Radarsystem vor, das das Straßengeschehen vierdimensional erkennen soll.
Magna stellt auf der NAIAS ein neues Radarsystem vor, das das Straßengeschehen vierdimensional erkennen soll.
(Bild: Magna)

„Icon Radar“ soll eine hochpräzise Objekterkennung, eine große Reichweite und eine ausgeprägte Robustheit mitbringen. Das System, das erstmals auf der North American International Auto Show (NAIAS) gezeigt wird, wurde in Zusammenarbeit mit Uhnder entwickelt und soll ab dem Jahr 2019 verfügbar sein. Icon Radar soll dabei helfen, den Entwicklungssprung beim automatisierten Fahren von Level 3 zu Level 5 zuverlässig zu erreichen.

Icon Radar soll die Umgebung kontinuierlich in vier Dimensionen (Höhe, Breite, Tiefe und Geschwindigkeit) mit einer Reichweite von fast 300 Metern erfassen. Das System scannt laut Hersteller die Umgebung 50 mal schneller als ein Augenzwinkern. Zudem erkenne und verfolge es nahezu 100 Mal mehr Objekte als vergleichbare Systeme. Hierzu zählen sowohl sich bewegende Objekte wie Fahrzeuge, Fahrradfahrer, Fußgänger und Tiere, als auch statische Objekte wie Leitplanken, Straßenschäden und Bremsschwellen.

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