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Mercedes V-Klasse Raus aus der Transportecke

| Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Die neue V-Klasse soll der leuchtende Stern unter den Großraumlimousinen werden. Dazu nutzt sie Anleihen bei den Pkw des Hauses – sowohl optisch als auch technisch.

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Mercedes setzt in der V-Klasse auf einen hochklassigen Innenraum.
Mercedes setzt in der V-Klasse auf einen hochklassigen Innenraum.
(Foto: Daimler )

Im kommenden Jahr ersetzt Mercedes den Viano durch die V-Klasse. Eine komplett neue Innenausstattung mit hoher Wertanmutung soll den Van endlich aus der Transportecke herausholen und ihn passgenau als größten Wagen mit dem Stern in die Personenwagen-Abteilung einreihen. Als V-Klasse trat bereits von Mitte der neunziger Jahre bis 2003 ein Van mit Stern an, um das Segment zu veredeln. Gut zehn Jahre später kommt sie nun zurück.

„Der Innenraum unserer neuen V-Klasse kombiniert viel Platz und maximale Variabilität mit Eleganz und Wertigkeit auf bestem Pkw-Niveau“, sagt Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans. „Für mich ist sie ein echtes Multitalent, wie man es so in diesem Segment kein zweites Mal findet“, ergänzt der Entwickler. Das sind große Versprechen, denn bis heute hat kein Van das hohe Niveau des VW-Transporters mit all seinen feinen Tugenden erreicht.

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Stilvolle Gestaltung und hochwertige Oberflächen sollen der V-Klasse den Weg in höhere Kreise ebnen, ob komfortabler VIP-Shuttle oder anspruchsvoller Familien-Van, sie soll das Beste sein. Designelemente aus den Pkw-Baureihen wurden maßstabsgerecht übertragen. Die Schalttafel spannt sich mit sanftem Schwung zwischen den A-Säulen, das vergleichsweise kleine Lenkrad orientiert sich eher senkrecht als waagerecht, wie es bislang in Vans üblich war.

Zum ersten Mal wird in dieser Klasse die Ambiente-Beleuchtung angeboten, die den Innenraum in stimmungsvolles Licht taucht und auch im Fond Akzente setzt. Auf Wunsch gibt es eine Voll-Lederausstattung mit Ziernähten in Kontrastfarben, auch für das Armaturenbrett ist ein Lederbezug im Angebot.

Die Bedienung erinnert an die der S- und der gerade gezeigten nächsten C-Klasse. Ein Touchpad erlaubt die Kontrolle der Fahrzeugfunktionen per Fingergesten, Wischen, Zoomen oder Scrollen sind möglich. Vorne ist ein bis zu 21,3 Zentimeter großer Monitor senkrecht stehend angebracht.

Der zentrale Controller wird von einem Rahmen aus Echtmetall eingefasst, die optionale Sprachsteuerung hingegen wartet auf die verbale Befehlseingabe. Das Infotainment-System lässt sich auf Wunsch mit einer Burmester-Surroundanlage kombinieren, 16 Lautsprecher und 640 Watt Gesamtleistung sollen für ein besonderes Klangerlebnis sorgen.

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