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Motorsport Engineering Regen-Rücklichter für LMP1 und LMP2 vorgeschrieben

Autor / Redakteur: Harald Gallinis / Wolfgang Sievernich

Die FIA hat auf den Unfall von Toyota Pilot Kazuki Nakajima reagiert und ab sofort Regen-Rücklichter für alle LMP1 und LMP2-Prototypen vorgeschrieben.

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Spezielle neue LED-Rückleuchten sollen LMP1- und LMP2-Prototypen bei Schlechtwetter besser erkennbar machen.
Spezielle neue LED-Rückleuchten sollen LMP1- und LMP2-Prototypen bei Schlechtwetter besser erkennbar machen.
(Foto: Manfred Muhr)

Der japanische Toyota-Werksfahrer Kazuki Nakajima war in der freien Trainigssession in Spa-Francorchamps in der Gischt nach einem Regenschauer am Ende der Kemmel-Geraden in das Heck des Audis von Oliver Jarvis gekracht, nachdem dieser wegen eines langsameren Autos bremsen musste. Der japanische Toyota-Werkspilot brach sich dabei einen Rückenwirbel-Fortsatz, will aber dennoch im kommenden Monat bei den 24h von Le Mans antreten.

System aus der F1 bekannt

Ab dem kommenden Testtag in Le Mans müssen alle Wagen mit zwei Lichtern des bereits aus der Formel 1 bekannten Systems ausgestattet werden. Die roten LED-Felder blinken bei Regen mit einer Frequenz von vier Hertz. Damit will man die Sichtbarkeit der Wagen bei schwerer Gischt deutlich verbessern.

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