Suchen

Motorsport Engineering Renault kehrt als Werksteam in die F1 zurück

| Redakteur: Wolfgang Sievernich

Mit der Übernahme des Lotus Formel 1-Rennstalls kehrt der französische Automobilhersteller wieder in die Top Formelserie zurück.

Firmen zum Thema

Bis zum Jahr 2009 war Renault als Werksteam in der Formel 1 aktiv; ab 2016 erfolgt die Rückkehr mit dem ex Lotus Team.
Bis zum Jahr 2009 war Renault als Werksteam in der Formel 1 aktiv; ab 2016 erfolgt die Rückkehr mit dem ex Lotus Team.
(Foto: Renault )

Carlos Ghosn, Präsident und Chief Executive Officer von Renault hat sich entschieden: Der französische Automobilhersteller kehrt ab 2016 wieder werksseitig in die Formel 1 zurück. Machbar wird das über den Kauf des privaten Rennstalls Lotus F1.

Übernahme mit Geschichte

Um zu verstehen, warum es ausgerechnet dieses Team sein muss, ist ein Blick in die Geschichte notwendig. Bis zum Jahr 2009 war Renault als Werksteam in der Formel 1 aktiv; wurde dann aber zu 75 Prozent und später komplett an den Luxemburger Finanzinvestor Genii Capital verkauft. Renault beschränkte sich in der Folge darauf Motoren zu liefern. 2011 trat der ehemalige Werksrennstall als Lotus Renault Grand Prix an, nachdem mit dem britischen Sportwagenhersteller eine Vereinbarung über das Sponsoring getroffen wurde. Ab 2012 lief das Team dann komplett unter Lotus F1 und wird ab 2016 wieder als Renault-Werksteam antreten.

Motorenlieferung an Red Bull

„Renault hatte zwei Möglichkeiten: Den 100-prozentigen Wiedereinstieg oder den kompletten Rückzug aus der Formel 1“ so Carlos Ghosn. Neben dem Werksengagement wird man im kommenden Jahr auch noch Red Bull F1 mit Motoren beliefern, die dann aber als „Tag-Heuer“ Aggregate antreten werden. Der Messtechnikhersteller ersetzt damit den bisherigen Namens-Sponsor Infiniti. Die Luxus-Marke von Renault/Nissan war seit 2011 Hauptsponsor.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 43778831)