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Synergieeffekte Renault-Nissan steht auf der Kostenbremse

| Redakteur: Christoph Baeuchle

Die Zusammenarbeit von Renault und Nissan zahlt sich kräftig aus. Die beiden Automobilhersteller konnten 2013 durch die Allianz Einsparungen von 2,9 Milliarden Euro erzielen.

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Synergieeffekte führen zu Einsparungen von 2,9 Milliarden Euro.
Synergieeffekte führen zu Einsparungen von 2,9 Milliarden Euro.
(Foto: Renault-Nissan)

Die Allianz-Partner Renault und Nissan haben durch Synergieeffekte im vergangenen Jahr Einsparungen von 2,9 Milliarden Euro erzielt. Dazu habe allein der gemeinsam geführte Einkauf über eine Milliarde Euro beigesteuert, teilte Renault Deutschland mit. Große Synergiepotenziale hoben die Automobilhersteller auch bei der Fahrzeugentwicklung (714 Millionen Euro) und durch die Zusammenarbeit beim Antriebsstrang (525 Millionen Euro).

Damit sind die Automobilhersteller auf gutem Weg zu ihrem Ziel, bis 2016 jährlich mindestens 4,3 Milliarden durch Synergien einzusparen. 2009 erfassten die Allianzpartner erstmals die Gewinne durch Synergien und erzielten damals ein Resultat in Höhe von 1,5 Milliarden Euro.

Weitere Synergien erhoffen sich die beiden Partner durch eine engere Zusammenarbeit in den vier Schlüsselbereichen Einkauf, Entwicklung, Produktion/Logistik sowie Personal und durch die Einführung des Baukastensystems „Common Module Familiy“ mit fünf Modulen.

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