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Renault Safrane Biturbo: Seltener Exot

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Feiner Cruiser mit Spurtstärke

Insbesondere aus heutiger Sicht, da die Motorleistungen in jedem Segment aus dem Ruder gelaufen scheinen, begegnet man dem werdenden Klassiker mit einem Schmunzeln. Natürlich, an seinen Output reicht heute zwar auch der (Top-)TDI des Vertreter-Passat heran, das reißt also nicht mehr vom Hocker. Doch der Renault offenbart bei einer Probefahrt noch ganz andere Qualitäten als den Supersportlern des neuen Jahrtausends hinterher zu sprinten. So entpuppt sich der noch immer recht spurtstarke Safrane – siebeneinhalb Sekunden bis Landstraßentempo – als feiner Cruiser mit ordentlichen Dämpfer-Qualitäten.

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Die mit hoher Servounterstützung arbeitende Lenkung verleiht dem Allradler etwas Leichtfüßiges in der City und lässt den 1,7-Tonner dennoch – hinreichend präzise rückmeldend – verhältnismäßig behände um Windungen flitzen. Außerdem präsentiert sich der Sechszylinder wirkungsvoll gedämmt und murmelt selbst unter voller Ausnutzung des Drehzahlbandes nur leise vor sich hin.

Der Tachometer reicht bis 280 km/h

Das Aggregat entwickelt seine Kraft eher turbountypisch linear und presst die Insassen mit sanfter Gewalt in die elektrisch verstellbaren Fauteuils. Je nach einstigem Geschmack des Erstbesitzers können auch die Hinterbänkler ihr Mobiliar per Knopfdruck und Elektromotor verrücken – dieses seltene Extra passt zu dem perfekt als Allerweltauto getarnten Sonderling. Ein ganz besonderes Detail dürfte seinen Eignern außerdem ins Auge fallen und verströmt einen Hauch von Sportsgeist: Der Tachometer reicht bis 280 km/h.

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