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Elektronik Renesas stellt ADAS-Starterkit vor

| Redakteur: Wolfgang Sievernich

Das neue ADAS-Starterkit soll Benutzern den Einstieg in die Entwicklung von ADAS-Systemen erleichtern.

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Das neue Starterkit soll den Einstieg in die Entwicklung von ADAS-Systemen erleichtern.
Das neue Starterkit soll den Einstieg in die Entwicklung von ADAS-Systemen erleichtern.
(Foto: Renesas)

Der Automobilzulieferer Renesas Electronics hat ein ADAS-Starterkit vorgestellt, dass auf dem R-Car H2 System-on-Chip (SoC) basiert. Für die frühen Entwicklungsphasen des automatisierten Fahrens soll es eine große Nachfrage nach kleineren und preisgünstigeren Development Kits geben. Das neue Starterkit soll Benutzern und Partnerunternehmen den Einstieg in die Entwicklung von ADAS-Systemen erleichtern.

Das System soll über eine hohe Bildverarbeitungsleistung verfügen und ist mit der OpenCV und OpenGLES-Hochleistungsgrafik auf dem neuesten Stand der Technik. Das neue Kit läuft unter Linux der Yocto-Distribution, die auch für andere R-Car-Evaluationsboards zum Einsatz kommt.

Ohne Hardware einzusetzen

Mit Abmessungen von 10x10 Zentimeter soll es sich um das kleinste R-Car-Entwicklungskit handeln, dass von Renesas derzeit angeboten wird. Mit bereits implementierten Schnittstellen und Peripherieschaltungen soll es ohne Hardware einzusetzen sein. Die Core-Platine enthält 2 GB DDR3 RAM, 64 MB QSPI-Flash-Speicher sowie einen Steckplatz für eine Micro-SD-Karte. Ebenfalls auf der Platine integriert sind Ethernet, ein HDMI-Ausgang sowie ein Anschluss für ein Kameramodul. Dank eines integrierten Erweiterungsanschlusses kann der Anwender Zusatzplatinen für neue Einsatzszenarien entwickeln. Dieser unterstützt Schnittstellen wie PCIe, weitere Ausgänge für Displays und vier Kamera-Kanäle für Surround-View-Anwendungen.

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