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Schefenacker Rettung für Schefenacker

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Gläubiger stimmen Refinanzierungskonzept des Autospiegelproduzenten zu.

( Archiv: Vogel Business Media )

Der Automobilzulieferer Schefenacker hat seine Refinanzierung erfolgreich abschließen können. Die Anleihegläubiger haben dem überarbeiteten Refinanzierungskonzept, das am 5. April 2007 vorgestellt wurde, zugestimmt. "Mit diesem Ergebnis können wir uns wieder auf die Entwicklung unseres Geschäfts konzentrieren", sagt CEO Stephen Taylor.

Und dieses scheint wieder in Fahrt zu kommen. Gemeinsam mit Mitarbeitern und Kunden habe man das Unternehmen auf Kurs gehalten und im Restrukturierungsprozess eine Geschwindigkeit vorgegeben, "die sich bereits in einem guten ersten Quartal bemerkbar macht", erklärt Taylor.

Die wichtigsten Kunden von Schefenacker hätten ihre Unterstützung für das Refinanzierungskonzept und die neue Struktur der Anteilseigner signalisiert, teilt das Unternehmen mit.Die vorrangigen Gläubiger, die nun 70 Prozent am Kapital des Unternehmens halten, haben einer erheblichen Verringerung ihrer Cash-Zinszahlungen zugestimmt und zudem 35 Millionen Euro an neuen liquiden Mitteln zur Verfügung gestellt. Die Anleihegläubiger haben ihre Anleihen gegen eine Barzahlung in Höhe von 7,5 Millionen Euro, einen 5-prozentigen Anteil am Kapital des Unternehmens und zusätzliche Optionsscheine getauscht.

Daneben stellt Dr. Alfred Schefenacker 20 Millionen Euro an neuen liquiden Mitteln zur Verfügung und bringt zusätzlich seinen persönlichen Anteil an der Schefenacker-Tochtergesellschaft Engelmann ein. Außerdem hat er auf Gesellschafterdarlehen von über 100 Millionen Euro verzichtet und erhält einen 25-prozentigen Anteil am Kapital der Gesellschaft.