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Land Rover RFID-Pilotprojekt

| Redakteur: Bernd Otterbach

Land Rover und die Lockheed Martin-Tochter Savi lancieren ein RFID-Pilotprojekt, um den Weg von Teilen von Zulieferen zum Werk Solihull lückenlos zu kontollieren.

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Im Zuge des Projekts würden aktive RFID-Lösungen (Radio Frequency Identification - Identifizierung mittels Hochfrequenz) eingesetzt, um die Belieferung des Land Rover-Werks Solihull mit Teilen verschiedener Zulieferer besser synchronisieren zu können, teilten beide Unternehmen am Dienstag mit. Das Pilotprojekt wird durch Fördermittel des britischen Staates unterstützt, die von der Universität Warwick verwaltet werden.

Daten stehen allen Partnern zur Verfügung

Savi, das RFID-basierte Güter-Verwaltungslösungen anbietet, liefert die RFID-Hardware und Software zur Verbesserung der Sichtbarkeit, Bestandsführung und des Gütereinsatzes. Die zweite Phase des Pilotprojektes soll es 18 Zulieferern und Land Rover selbst ermöglichen, Gitterbox-Paletten mit Stossfängern, Kühlergrills, Teilen der Radaufhängung, Glasschiebedächer und Fahrzeugaufbauten besser zu orten, zu verfolgen und anzuliefern. Die Echtzeitinformation der mit RFID-Etiketten versehenen Güter steht allen Partnern zur Verfügung und wird automatisch an Mobiltelefone, PDAs (Personal Digital Assistant) und Internet-basierte Verfolgungssoftware weitergeleitet.

„Die präzise und zeitgerechte Anlieferung von Bauteilen ist für die Effizienz unserer Montagefabrik entscheidend, weil Unterbrechungen in der Versorgungskette die Fahrzeugmontage verlangsamen oder gar zum Stillstand bringen können. Wir sind davon überzeugt, dass Savis umfassende RFID-Lösung diesen Bereich optimieren kann“, sagte Jonty Cook, Leiter Eingangslogistik bei Land Rover.

Lückenlose Kontrolle

Die aktiven RFID-Etiketten von Savi werden an die Gitterbox-Paletten angebracht, sobald diese die Fabrik des Zulieferers verlassen und werden den entsprechenden Autoteilen des Behälters zugeordnet. An den Be- und Entladerampen, Zu- und Abfahrten des Zulieferers und der Montageanlage von Land Rover sind jeweils Lesegeräte fest installiert. Wann immer eine mit einem Etikett versehene Gitterbox-Palette ein Lesegerät passiert, wird die entsprechende Lieferung protokolliert und die Ortsinformation wird an die vorbestimmten Nutzer weitergeleitet. Wenn Gitterbox-Paletten nicht zum erwarteten Zeitpunkt bzw. am vorgesehenen Ort ankommen, werden entsprechende Warnungen versandt.

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