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Rheinmetall Automotive positioniert sich in Südostasien

| Redakteur: Sven Prawitz

Über die Konzerntochter Pierburg erhält Rheinmetall Automotive Zugang zum südostasiatischen Markt. Das Unternehmen hat einen Auftrag zur Lieferung von Schubumluftventilen erhalten. Das Volumen liegt bei über sieben Millionen Euro.

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Fertigung Schubumluftventile im Pierburg Werk Neuss.
Fertigung Schubumluftventile im Pierburg Werk Neuss.
( Bild: KSPG AG )

Die Rheinmetall Automotive AG hat über ihre Konzerntochter Pierburg einen bedeutenden Auftrag eines großen OEMs in Südostasien erhalten. Geordert wurden Schubumluftventile mit einem Volumen von rund 7,7 Millionen Euro über die gesamte Projektlaufzeit – Die Ventile werden ab Ende 2018 geliefert. Die Schubumluftventile werden im Pierburg-Werk Niederrhein in Neuss produziert. Es handelt sich dabei um die neueste Produktgeneration. Sie kann neben dem Einbau am Turbolader auch in der Ladeluftleitung verbaut werden. Für den deutschen Automobilzulieferer ist dies der erste Auftrag für Südostasien und somit ein wichtiger Türöffner für den dortigen Markt.

12 Millionen Ventile pro Jahr

Technisch gesehen handelt es sich beim Schubumluftventil um ein Magnetventil mit integriertem Druckausgleich. Dieser lässt das Ventil in weiten Bereichen unabhängig vom aktuellen Ladedruck des Turboladers arbeiten. Der Turbolader kann frei weiterdrehen, ein erneuter Druckaufbau wird verkürzt und ein schnelleres Beschleunigen des Turboladers zugunsten eines besseren Ansprechverhaltens nach dem Schaltvorgang wird erzielt. Pierburg produzierte im Jahr 2016 nach eigenen Angaben rund 12 Millionen Schubumluftventile. Abnehmer sind OEMs sowie die Hersteller von Turboladern.

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