Alternative Antriebe Rheinmetall erhält Aufträge für Brennstoffzellen-Komponenten

Redakteur: Tanja Schmitt

Rheinmetall entwickelt Kathoden-Absperrventile für Brennstoffzellenantriebe. Jetzt hat der Zulieferer von einem amerikanischen Kunden Musteraufträge von mehreren hundert Prototypen bekommen.

Firmen zum Thema

Ein Kathoden-Absperrventil von Rheinmetall.
Ein Kathoden-Absperrventil von Rheinmetall.
(Bild: Rheinmetall)

Die Entwicklung von Antriebssystemen auf der Basis von Brennstoffzellen ist eines der großen Themen der automobilen Antriebstechnik. Als Technologiepartner der OEMs will Rheinmetall mit seiner Tochtergesellschaft Pierburg nach eigenen Angaben wertvolle Beiträge dazu leisten. Nun hat Pierburg von einem namhaften amerikanischen Kunden bedeutende Musteraufträge von mehreren hundert Prototypen eines Kathoden-Absperrventils erhalten. Das Unternehmen rechnet noch in diesem Jahr mit weiteren Seriennominierungen.

Laut Rheinmetall erfüllen die Absperrventile, die den Brennstoffzellen-Stack kathodenseitig im Ein- und Austritt von der Umgebung isolieren, die hohen Dichtigkeitsanforderungen für den Einsatz bei einer Betriebszeit von bis zu 12.000 Stunden. Eine neue Generation soll diese Lebensdauer noch einmal deutlich erhöhen, um künftig auch in Nutzfahrzeugen und stationären Anwendungen mit mindestens 20.000 Betriebsstunden verwendet zu werden.

(ID:47461259)