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Synchroweld Roboterschweißen mit konstanter Streckenenergie

| Redakteur: Bernd Otterbach

Der Automatisierungsspezialist Yaskawa und der Schweißanlagenhersteller SKS Welding Systems haben eine neue Systemlösung für das Roboterschweißen vorgestellt. Bei Synchroweld arbeiten Roboter und Schweißanlage synchron.

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Synchroweld sei auf die Bedürfnisse der Automobilindustrie zugeschnitten und biete eine Alternative zu konventionellen Verfahren, teilte Yaskawa am Mittwoch mit. Die Schweißanlage kennt an jeder Stelle der Bahn die tatsächliche Schweißgeschwindigkeit, denn über die Robotersteuerung sind nicht nur die TCP-Geschwindigkeit des Roboters, sondern auch die Geschwindigkeiten der externen Achsen bekannt. Die Geschwindigkeitsinformation wird dabei nun direkt in der Schweißsteuerung verarbeitet. So lassen sich die Parameter der Stromquelle synchron zur Schweißgeschwindigkeit in Echtzeit steuern.

Echtzeit-Datenaustausch von Soll- und Ist-Werten

Möglich macht dies ein Echtzeit-Datenaustausch von Soll- und Ist-Werten zwischen der Motoman DX100 Robotersteuerung von Yaskawa und bis zu vier SKS-Schweißsystemen. Der Datenaustausch erfolgt über die serielle Schnittstelle UNI5-C und ein RWDE-Protokoll (Robot Welder Data Exchange).

Damit kann man die Leistung der Schweißstromquellen an die aktuelle Geschwindigkeit des Roboters anpassen. Die eingebrachte Streckenenergie bleibt konstant. Dies schlage sich in einem homogenen, konstanten Einbrand und einer einheitlichen Optik an allen Punkten der Schweißnaht nieder, so das Unternehmen weiter. Dies gelte auch für Problemstellen mit starker Umorientierung des Brenners.

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