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Zulieferer Röchling Automotive eröffnet zweites Werk in Spanien

| Redakteur: Jens Scheiner

Röchling Automotive hat in Teruel, Spanien, ein Produktionswerk für Kunststoffteile und Komponenten für die Automobilindustrie eröffnet. Der Zulieferer plant den Standort in den nächsten Jahren auszubauen und die Produktion zu erweitern.

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An der feierlichen Werkseröffnung nahmen neben dem Management von Röchling Automotive mehrere Vertreter der Stadt und der örtlichen Wirtschaft teil.
An der feierlichen Werkseröffnung nahmen neben dem Management von Röchling Automotive mehrere Vertreter der Stadt und der örtlichen Wirtschaft teil.
(Bild: Röchling Automotive)

Röchling Automotive hat ein neues Produktionswerk für Kunststoffteile und Komponenten für die Automobilindustrie eröffnet. Insgesamt investierte der Zulieferer nach eigenen Angaben rund 16 Millionen Euro in den Erwerb des Grundstücks, den Bau der Halle und den Maschinenpark. Der Standort, in dem aktuell etwa 30 Mitarbeiter beschäftigt sind, fertigt Radhausverkleidungen, Deflektoren und Designabdeckungen für den Autohersteller Ford. Ende dieses Jahres sollen Windläufe hinzukommen. Für 2018 sind zusätzlich aktive Luftklappensysteme und SCR-Tanks geplant.

Werkserweiterung geplant

Baubeginn im Industriegebiet von Platea war im August 2016, Ende März 2017 waren die Arbeiten abgeschlossen. Seit Mai 2017 läuft die Produktion in einer 3.200 Quadratmeter großen Halle. Ergänzt wird diese durch eine 4.600 Quadratmeter große Logistik- und Lagerhalle, eine überdachte Fläche von 1.800 Quadratmetern sowie Nebengebäude und Büros. In den nächsten Jahren soll der Standort in Teruel weiter ausgebaut werden. Röchling Automotive hat zu diesem Zweck bereits sein Interesse an zusätzlichen 40.000 Quadratmetern Fläche angemeldet. Zwischen 2018 und 2019 sind fünf weitere Produktionsmaschinen geplant, die Produktionsstätten können von 7.000 Quadratmeter auf 15.000 Quadratmeter nahezu verdoppelt werden. Im Jahr 2019 will Röchling Automotive die volle Produktionskapazität erreicht und bis dahin circa 21 Millionen Euro investiert haben. Zu diesem Zeitpunkt sollen dann knapp 100 Mitarbeiter beschäftigt sein.

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