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Zulieferer Röchling Automotive nimmt erstes Werk in Mexiko in Betrieb

| Redakteur: Jens Scheiner

Röchling Automotive hat seine erste Produktionsstätte im mexikanischen Silao im zentralmexikani¬schen Bundesstaat Guanajuato in Mexiko eröffnet.

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Feierliche Eröffnung in Silao, Mexiko im Beisein von dem Gouverneur Miguel Marquez und dem Bürgermeister Juan Antonio Morales Maciel.
Feierliche Eröffnung in Silao, Mexiko im Beisein von dem Gouverneur Miguel Marquez und dem Bürgermeister Juan Antonio Morales Maciel.
(Foto: Röchling )

Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben 5,7 Millionen Euro in den Werksneubau investiert. Silao verfügt über eine gute Infrastruktur und liegt in maximal 200 Kilometern Entfernung von mehreren Standorten internationaler Automobilhersteller. Auf einer Grundstücksfläche von knapp 26.000 Quadratmetern wurde ein insgesamt 9.100 Quadratmeter großes Werk errichtet. 3.900 Quadratmeter entfallen dabei auf Logistikflächen, 3.800 Quadratmeter auf die Produktion. Am Standort sind 18 Mitarbeiter beschäftigt, deren Anzahl kurzfristig und entsprechend der Produktanläufe in den nächsten Jahren steigen soll. Wie der Zulieferer mitteilte wurde der Neubau innerhalb von 14 Monaten errichtet. Die Anlagen und Maschinen sind installiert. Bereits im März dieses Jahres konnte die erste Produktionslinie getestet und freigegeben werden. Bei der ersten Serienproduktion auf dieser Linie handele es sich um aktiv steuerbare Luftführungen (Active Grille Shutter) für den Kunden Ford.

Werkserweiterung in Planung

Da sich die Auftragslage für das Werk in Mexiko nach eigenen Angaben stärker entwickelt hat als prognostiziert, bereitet das Röchling-Management bereits für das dritte Quartal dieses Jahres eine Werkserweiterung auf einem 18.000 Quadratmeter großen Nachbargelände vor. Zusätzlich zu den beiden schon in Betrieb genommenen 2-Komponenten-Spritzgussmaschinen installiert das Unternehmen weitere 13 Prozess- und Nebenanlagen. Wie Röchling mitteilte zählen neben Ford, Nissan, Audi und Volkswagen seit Neuestem auch BMW, Mercedes und GM zu den Kunden des Werks in Mexiko. „Wir wollen die Zusammenarbeit mit diesen Kunden weiter ausbauen und in den Bereichen Unterboden, Aerodynamik und Motorkapselung, Fluid Components sowie Luft-, Wasser und Motormanagement auch neue Kunden gewinnen“, so Mauroit. Der Jahresumsatz soll von 14 Millionen in diesem Jahr auf circa 60 Millionen Euro im Jahr 2020 steigen.

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