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Kunststoffe Röchling eröffnet Werk in Tschechien

| Redakteur: Frank Henkhus

Die Röchling-Gruppe hat ihr neues Produktionswerk im tschechischen Koprivnice offiziell in Betrieb genommen.

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An dem Standort im Osten der Tschechischen Republik werden Press- und Formteile aus Kunststoff für die Automobilindustrie hergestellt. Das Werk gehört zur Röchling Automotive Region Europa-Mitte, die von Worms aus geführt wird.

„Durch die Gründung von Röchling Automotive Koprivnice s.r.o. ist die Röchling-Gruppe nun auch im Bereich Automobil-Kunststoffe in Mittel- und Osteuropa vertreten. Wir folgen damit unseren Kunden, denn viele internationale Automobilhersteller haben Teile ihrer Produktion in diese Region verlagert“, sagt Georg Duffner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Röchling-Gruppe. Seit 1995 sollen die Automobilkonzerne schätzungsweise 24 Milliarden Euro vor allem in den Ländern Tschechien, Slowakei, Polen, Ungarn und Rumänien investiert haben.

„Wir wollen vom Werk Koprivnice aus nicht nur Automobilhersteller und Zulieferer in Westeuropa beliefern, sondern vor allem auch Montagewerke westlicher und asiati-scher Produzenten in Mittel- und Osteuropa als neue Kunden gewinnen“, erläutert Röchling Automotive-Vorstand Ulrich Mauß die Investition in Tschechien.

Nach achtmonatiger Bauzeit und Investitionen von 6,5 Millionen Euro hat Röchling Automotive Koprivnice bereits mit der Produktion der ersten Spritzguss- und Pressteile für Ford begonnen, darunter Kunststoffabtrennungen von Fahrzeuginnen- und Motorraum.

54 Standorte in 18 Ländern

Mit 6.000 Mitarbeitern an 54 Standorten in 18 Ländern zählt Röchling heute international zu den führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Kunststoffverarbeitung. Mit ihren beiden Unternehmensbereichen Hochleistungs-Kunststoffe und Automobil-Kunststoffe erwirtschaftete die Gruppe auf dem europäischen, dem amerikanischen und dem asiatischen Kontinent einen Umsatz von über 1 Milliarde Euro

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