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Zulieferer Röchling: Werkserweiterung in Koprivnice abgeschlossen

Redakteur: Jens Scheiner

Röchling Automotive hat seinen Standort im tschechischen Koprivnice erweitert. Das Investitionsvolumen für An- und Umbau betrug acht Millionen Euro.

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Röchling Automotive investierte acht Millionen Euro in den An- und Umbau am tschechischen Standort Koprivnice.
Röchling Automotive investierte acht Millionen Euro in den An- und Umbau am tschechischen Standort Koprivnice.
(Foto: Röchling)

Wie der Zulieferer mitteilte beliefert das Werk Ostrava seit dem Jahr 2007 Kunden in Europa, Asien und den USA. Anfang 2015 hatte Röchling Automotive an seinem Sitz im Industriegebiet in Koprivnice ein 3.000 m2 großes Nachbargelände erworben und die Gesamtgrundstücksfläche damit auf 31.000 m2 vergrößert. Anschließend erfolgte der Ausbau des bestehenden Werkes: Die Produktionshalle inklusive Technik und Sozialräumen wurde um 2.600 m2, die Logistikhalle um 4.200 m2, der Technikbereich um 250 m2 und der Bereich Logistikvordach/Leergut um 1.000 m2 erweitert. Der Bereich Instandhaltung und Werkzeuge inklusive der Büros hat nun 500 m2 mehr Fläche. Insgesamt vergrößerte sich der Produktionsbereich auf 4.200 m2; der Bereich Logistik verfügt jetzt insgesamt über 6.500 m2. In der Logistikhalle ist ein Warehouse-Management eingeführt, das ein EDV-gestütztes Ein- und Auslagern ermöglicht. Die Verladung erfolgt nun über drei Docks direkt auf die Lkw.

Röchling Automotive produziert für Automobilhersteller innovative Kunststoffteile in den Bereichen Unterboden, Motorraum, Luftklappensteuerung sowie Luft- und Wassermanagement. Hinzu kommen innovative Kunststofftanks für das „Selective Catalytic Reduction“-Verfahren (SCR), mit dem bei Dieselmotoren die Emissionen gesenkt werden sollen. Investiert wurde in zwei neue Spritzgussmaschinen mit einer Schließkraft von 500 und 1.100 Tonnen. Spiegelschweißanlagen und Testanlagen stehen vor der Installation. Bis zum Ende dieses Jahres werden überdies eine weitere 500-Tonnen-Spritzgussmaschine und zwei 2.700-Tonnen-Anlagen in Betrieb genommen.

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