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ZF Rückverfolgbarkeit mit Technifor-Technologie

| Redakteur: Bernd Otterbach

Mit einer Teilemarkierung will ZF nicht nur die Prozesse verbessern, sondern auch einen Beitrag zur Bekämpfung der Produktpiraterie leisten.

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Mit der neuen Bestellung von vier Mikro-Perkussions-Markierungsmaschinen steigt die Anzahl der von ZF für seine Fabrik in Friedrichshafen erworbenen Technifor-Maschinen in den letzten zwei Jahren auf zehn an. Das gewählte Modell ist das Technifor CN312Sm-System. Über 1,5 Millionen Getriebeteile werden auf diese Weise jedes Jahr mit Hilfe der Technifor-Ausrüstung markiert.

In letzten Jahren hat der Unternehmensstandort Friedrichshafen seine internen Rückverfolgbarkeits-Prozesse nach eigenen Angaben kontinuierlich verbessert. Zum einen, um die Produktionskapazität zu erhöhen, die aufgrund der weltweit gestiegenen Nachfrage nach Transportmöglichkeiten von 750 auf 1.000 Getrieben pro Tag im Jahr 2008 angehoben wurde. Zum anderen ist es möglich, alle Teile bis zu ihrem Ursprung zurückzuverfolgen. Fälschungen als Rückläufer können so leichter identifiziert werden.

Data-Matrix-Code

Je nach der Art des Bauteils entscheiden die Mitarbeiter von Fall zu Fall, ob eine einfache Markierung (Logo, Teil-Seriennummer, Datum, Stunde und Minute) oder eine fortschrittlichere Data-Matrix-Lösung benutzt wird. Für alle Fälle wollte ZF eine Ausrüstung mit einer langen Lebensdauer installieren, die das Rückverfolgbarkeits-Programm über die gesamte Laufzeit begleitet und die in der Lage ist Data-Matrix-Markierungen mit hoher Qualität zu erstellen. Der Data-Matrix-Code ist ein zweidimensionaler Code mit hoher Informationsdichte der auf einer kleinen Oberfläche genadelt werden kann. Vorteile bei dieser Codierung sind unter anderem die hohe Lesegeschwindigkeit und die sehr hohe Datensicherheit.

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