Europäischer Automarkt Rund ein Fünftel weniger Nutzfahrzeuge in der EU zugelassen

Autor / Redakteur: dpa/Thomas Günnel / Tanja Schmitt

Die Corona-Pandemie hat auch vor dem Nutzfahrzeugmarkt nicht Halt gemacht. Insbesondere Spanien musste kräftig Federn lassen, in Deutschland war ein Nutzfahrzeug mehr nachgefragt.

Corona hat dem europäischen Nutzfahrzeugemarkt einen ordentlichen Dämpfer verpasst. Am stärksten war Spanien betroffen.
Corona hat dem europäischen Nutzfahrzeugemarkt einen ordentlichen Dämpfer verpasst. Am stärksten war Spanien betroffen.
(Bild: MAN)

Die Corona-Lockdowns in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres haben zu einem massiven Rückgang bei den Nutzfahrzeug-Neuzulassungen auf dem europäischen Automarkt geführt. Insgesamt wurde im vergangenen Jahr mit 1,7 Millionen knapp ein Fünftel weniger Nutzfahrzeuge als im Jahr zuvor zugelassen. Im Dezember lag der Rückgang bei 4,2 Prozent auf 170.122 Fahrzeuge.

Spanien am stärksten betroffen

Trotz guter Ergebnisse im September und November seien die Zahlen 2020 in allen Märkten der EU mit Ausnahme von Dänemark um zweistellige Prozentwerte zurückgegangen, teilte der europäische Branchenverband Acea am Dienstag (26. Januar) in Brüssel mit. Von den vier größten Märkten sei Spanien (26,1 Prozent) auf Jahressicht mit gut einem Viertel Rückgang am stärksten betroffen gewesen, gefolgt von Frankreich (-16,9 Prozent), Italien (-15,1 Prozent) und Deutschland (-14,8 Prozent).