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Mercedes-Benz SL Runderneuertes Spitzen-Cabrio

| Redakteur: Jens Meiners

Mercedes überarbeitet den SL - nur zwei Jahre nach dem ersten Facelift, das dem seit 2001 in über 140.000 Einheiten verkauften Cabriolet einen sportlicheren Anstrich gab.

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Diesmal sind die Änderungen intensiver - in Stuttgart spricht man gar von einem „neuen SL“.

Der 231 PS starke SL280 kommt als Einstiegsmodell hinzu, der SL350 klettert auf über 300 PS. Unverändert motorisiert bleiben der 388 PS starke SL 500 und der 517 PS starke SL600. Dafür weicht der SL55 AMG mit Kompressor dem SL63 AMG mit 6,2-Liter-Saugmotor. Das ist der hubraumstärkste SL überhaupt, denn der SL600 hat lediglich 5,5 Liter Hubraum, und auch der kommende SL65 AMG bleibt mit glatten 6 Litern unter dem 6,2-Liter-Motor, den noch Ulrich Bruhnke, inzwischen Chef beim Zulieferer Visiocorp, aufgesetzt hat.

Nachgeschärftes Design

Das Design wurde mit einer pfeilförmigen Front, zwei funktionslosen Hutzen auf der Motorhaube und geändertem Räder- und Rückleuchtendesign nachgeschärft. Die erdnußförmigen Scheinwerfer gehören der Vergangenheit an; sie weichen einem neuen, an die CLS-Limousine angelehnten Design. Der Innenraum wurde leicht überarbeitet, und der geniale „Airscarf“, der Fahrer und Beifahrer auch bei kühler Umgebungstemperatur mit einem angenehm warmen Luftstrom umgibt, ist als Extra lieferbar.

Statusbewußte Käufer werden sich darüber freuen, daß der SL600 sich mit leicht erkennbaren V12-Emblemen von den weniger teuren Varianten abhebt. Der SL wird Anfang März in Genf offiziell enthüllt.

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