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Elektromobilität RWTH Aachen gewinnt eCar-Tec-Award

| Redakteur: Thomas Günnel

Der Bayrische Staatspreis Elektromobilität, der eCarTec-Award, geht nach Nordrhein-Westfalen. Am15. Oktober wurden im Rahmen der eCarTec-Messe in München innovative Entwicklungen rund um die Elektromobilität ausgezeichnet.

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Der eCar-Tec-Award, der Bayrische Staatspreis Elektromobilität in der Kategorie „Speichertechnologie, Systemintegration“ geht in diesem Jahr an die Rheinisch-Westfälische Hochschule Aachen (RWTH).
Der eCar-Tec-Award, der Bayrische Staatspreis Elektromobilität in der Kategorie „Speichertechnologie, Systemintegration“ geht in diesem Jahr an die Rheinisch-Westfälische Hochschule Aachen (RWTH).
(Foto: RWTH Aachen )

Am Dienstagabend wurden die Forscher des Instituts für Kraftfahrzeuge (ika) und des Instituts für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (ISEA) der RWTH Aachen University mit dem Bayrischen Staatspreis für Elektromobilität in der Kategorie „Speichertechnologie, Systemintegration“ geehrt. Der sogenannte eCarTec-Award wird in insgesamt sieben verschiedenen Kategorien von der Bayrischen Staatsregierung verliehen und ist mit jeweils 7.500 Euro dotiert.

Modulares, crashdeformierbares Batteriesystem

Mit dem Preis wurden die Forschungsarbeit der Institute und die daraus resultierende Entwicklung eines modularen crashdeformierbaren Batteriesystems ausgezeichnet. Im Rahmen des Forschungsprojekts „e performance“ erforschten die RWTH-Wissenschaftler zusammen mit der Audi AG ein Batteriekonzept, das einzelne Zellen zu größeren Einheiten, sogenannte Makrozellen, zusammenfasst. Diese lassen sich aufgrund ihrer prismatischen Form gegeneinander verschieben, so dass das Batteriepack im Crashfall deformiert werden kann. Dieses Sicherheitskonzept hält selbst einem seitlichen Pfahlaufprall stand und ist durch die Modularität für jeden Energiebedarf vom Kleinwagen bis zum Sportwagen anwendbar.

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Sportwagen-Prototyp

Die Batterieentwicklung war Teil des BMBF-geförderten Projekts e performance, in welchem die RWTH Aachen University mit ihren Instituten, den Projektpartnern Audi und Bosch sowie weiteren Partnern aus Forschung und Industrie vielfältige Aspekte der Elektromobilität erforschten. Das Projekt endete im Jahr 2012 mit dem prototypischen Aufbau eines rein elektrisch angetriebenen Sportwagens, der als Technologieträger die Forschungsergebnisse erlebbar und bewertbar macht und unter anderem das prämierte Batteriekonzept beherbergt.

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