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IAA Nutzfahrzeuge 2014 Samag: Baugruppen aus Metallwerkstoffen für Nutzfahrzeuge

| Redakteur: Michael Ziegler

Auf der 65. IAA für Nutzfahrzeuge in Hannover präsentiert die Samag Truck Components (STC) GmbH ihre aktuellen Entwicklungen von Nutzfahrzeug-Baugruppen und Systemkomponenten.

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Mit ausgewählten Baugruppen am Messe-Truck präsentiert sich STC als Zulieferer für alle einbaufertigen Baugruppen aus metallischen Werkstoffen.
Mit ausgewählten Baugruppen am Messe-Truck präsentiert sich STC als Zulieferer für alle einbaufertigen Baugruppen aus metallischen Werkstoffen.
(Foto: STC)

Das Unternehmen ist auf die Entwicklung und Herstellung von Bauteilen sowie Systemkomponenten aus Stahl, Edelstahl und Aluminium spezialisiert. Das Unternehmen beherrscht und vereint die komplette Prozesskette der Metallbearbeitung und Beschichtung an einem Standort. Beginnend mit einer Machbarkeitsstudie mit Risikoeinstufung über die Konstruktion, den Prototypenbau, die Erstbemusterung nach VDA bis zur Serienfertigung deckt der Systemzulieferer anhand der VDA Reifegradstufen 0-7 alles ab, was im Automotive-Umfeld abgefordert wird.

Am Standort Königsee-Rottenbach bietet STC nach eigener Aussage nahezu alle erforderlichen Bearbeitungsschritte aus einer Hand an: Laserschneiden (auch Rohre), Stanzen, Abkanten, Biegen (auch Rohre) und mechanisches Bearbeiten. Bei den Fügetechniken gehören Schweißen, Nieten und Kleben zum Repertoire. Die Bauteile können durch KTL- und Pulver-Beschichten oberflächenbehandelt werden. Neben der Herstellung von Einzelteilen beherrschen die Spezialisten aus Königsee-Rottenbach auch die Montage komplexer Baugruppen.

Europäischer Kundenkreis

STC ist in verschiedenen Industriebereichen tätig. Die Hauptkundschaft sind die europäischen Nutzfahrzeughersteller wie Daimler, MAN, Rheinmetall und Scania sowie Elektroindustrieunternehmen wie die Firma Rittal. Auch viele Maschinenbauer, Medizintechnikanbieter und Unternehmen aus weiteren Industriezweigen gehören inzwischen zum wachsenden Kundenkreis. Das Unternehmen betreibt ein eigenes Qualitätsprüfungslabor für Maß- und Materialprüfungen. Neben der Untersuchung und Prüfung von Materialfestigkeiten (Zugversuche nach DIN Norm) sind auch Schweißnahtprüfungen und Oberflächentests von Beschichtungen (Salzsprühnebeltests nach VDA Norm) möglich.

Bei einigen komplexen Baugruppen mit unterschiedlichen Werkstoffen ersetzte STC das thermische Fügen durch Klebetechnologien. In Zusammenarbeit mit dem renommierten Klebstoffhersteller Sika nutzt STC beispielsweise bei Nutzfahrzeugbaugruppen die Klebefügetechnik alternativ zur Schweißfügetechnik, um Aluminium und Stahl zu verbinden. Dabei muss der Kleber in der Praxis einem Temperaturbereich von - 46°C bis + 55°C standhalten.

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