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Zulieferer SCA investiert in Innovationszentrum in Bretten

| Redakteur: Jens Scheiner

Der schwedische Industriekonzern Atlas Copco investiert sieben Millionen Euro in den Ausbau der SCA-Firmenzentrale in Bretten. Mit der Investition erweitert der Zulieferer sein Innovationszentrum um neue Technologien und will weitere Arbeitsplätze schaffen.

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SCA-Geschäftsführung und Mitglieder des Atlas-Copco-Verwaltungsrates beim „ersten Spatenstich“.
SCA-Geschäftsführung und Mitglieder des Atlas-Copco-Verwaltungsrates beim „ersten Spatenstich“.
(Bild: SCA )

Ronnie Leten, der Vorstandvorsitzender von Atlas Copco, setzte am 2. November den symbolischen Spatenstich für den Ausbau der Firmenzentrale der SCA Schucker in Bretten. Das Unternehmen investierte nach eigenen Angaben sieben Millionen Euro in den Standort, um das Innovationszentrum zu erweitern, die Fläche für Büro- und Schulungsräume auszubauen und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Auch das Logistikzentrum soll eine eigene Halle mit größerem Lager erhalten.

Die Prozesse aus der Automobilindustrie, mit der SCA etwa 90 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet, sollen im Innovationszentrum gezeigt werden: „Neben innovativen Ansätzen zur Applikation von Kleb-, Dicht- und Dämmstoffen werden wir hier künftig auch Stanzniet-, Schraub- und Schweißprozesse abbilden“, sagte SCA-Geschäftsführer Olaf Leonhardt.

SCA hat derzeit weltweit rund 600 Mitarbeiter, davon ist mehr als die Hälfte in Bretten beschäftigt. Mit mehreren automatisierten Hybridfüge-Stationen kann das Unternehmen nach eigenen Angaben jährlich bis zu 500 Testreihen mit neuen Klebstoffen oder Bauteilen durchführen.

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