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Zulieferer Schaeffler schließt Börsengang ab

| Redakteur: Christian Otto

Nach einer Verschiebung auf den heutigen Freitag, wird Schaeffler nun an der Frankfurter Börse gehandelt. Das Unternehmen platzierte 75 Millionen Vorzugsaktien. Die Aktien legten gleich zu Beginn zu und stehen nun bei 13,50 Euro.

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Schaeffler ist nun auch auf dem Frankfurter Börsenparkett zu Hause.
Schaeffler ist nun auch auf dem Frankfurter Börsenparkett zu Hause.
(Foto: Schaeffler)

Die Schaeffler AG hat ihren Börsengang am heutigen Freitag (09.10.15.) erfolgreich abgeschlossen. Eigentlich wollte der Zulieferer am vergangenen Montag (05.10.15) schon das Börsenparkett in Frankfurt betreten. Doch die Unruhe um die VW-Abgasaffäre sorgte für eine Verschiebung des Starttermins.

Insgesamt platzierte das Unternehmen 75 Millionen Vorzugsaktien. Hiervon stammen 66 Millionen Aktien aus einer Kapitalerhöhung der Schaeffler AG und 9 Millionen Aktien aus dem Bestand der Schaeffler Verwaltungs GmbH. Schaeffler dürfte mit dem Platzierungspreis der angebotenen Aktie nicht ganz zufrieden sein. Die festgelegten 12,50 Euro je Aktie liegen zwar in der Angebotsspanne von 12 bis 14 Euro. Doch diese Spanne war schon reduziert. Die Bruttoerlöse der Platzierung dürften somit bei rund 938 Millionen Euro. Schaeffler hatte auf bis zu 1,05 Milliarden Euro gehofft. Allerdings legte die Aktie zum Börsendebüt um einen Euro zu und liegt nun bei 13,50 Euro.

Erlöse zur Schuldenreduzierung

Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG, äußerte sich positiv: „Wir sind sehr zufrieden, dass wir in dem aktuell herausfordernden Umfeld unseren Börsengang erfolgreich abschließen konnten. Die große Nachfrage der Investoren ist ein Beleg dafür, dass Schaeffler als ein attraktives Investment wahrgenommen wird.“

Mit dem Erlös aus der Transaktion will Schaeffler seine Schulden reduzieren. Zudem wird durch diesen Schritt die Neuausrichtung der rechtlichen Struktur der gesamten Unternehmensgruppe abgeschlossen.

„Mit der erfolgreichen Umsetzung der Transaktion vollenden wir das seit mehreren Jahren konsequent verfolgte Zwei-Säulen-Modell mit einer strategisch ausgerichteten Holdinggesellschaft an der Spitze“, erläuterte Georg F. W. Schaeffler, Gesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender der Schaeffler AG.

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