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Motorsport Engineering Schaeffler und Audi arbeiten an Formel-E-Antriebsstrang

| Redakteur: Christian Otto

Am Rande des deutschen Formel-E-Rennens in Berlin vereinbarten Schaeffler und Audi eine Kooperation bei der Entwicklung des Antriebsstrangs für ein Formel-E-Rennauto. Der Vertrag gilt bis einschließlich der Saison 2019/20.

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Vertragsunterzeichnung im Rahmen des Berlin ePrix. Von links: Dr. Peter Mertens (Mitglied des Vorstands der AUDI AG, Technische Entwicklung), Alejandro Agag (Geschäftsführer FIA Formula E) und Prof. Dr. Peter Gutzmer (Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands und Vorstand Technologie Schaeffler)
Vertragsunterzeichnung im Rahmen des Berlin ePrix. Von links: Dr. Peter Mertens (Mitglied des Vorstands der AUDI AG, Technische Entwicklung), Alejandro Agag (Geschäftsführer FIA Formula E) und Prof. Dr. Peter Gutzmer (Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands und Vorstand Technologie Schaeffler)
(Bild: ABT Sportsline/Michael Kunkel)

Schaeffler ist in der Formel E bereits seit Beginn dabei. Der Zulieferer konzipiert, entwickelt und baut seit der Saison 2015/2016 in einer Partnerschaft mit dem Team ABT den Antriebsstrang für das einzige deutsche Formel-E-Rennfahrzeug in dem internationalen Starterfeld. Vor dem Hintergrund des werkseitigen Einstiegs von Audi zur vierten Saison, die im Herbst 2017 beginnt, beschlossen Schaeffler und die Ingolstädter Premiummarke eine Technologie-Kooperation über drei Jahre bis einschließlich zur Saison 2019/2020. Dazu zählt die gemeinsame Arbeit an Elektromotor, Getriebe, Fahrwerksaufhängung und an der Leistungselektronik für den Antriebsstrang.

Die Grundkonzeption für den Antrieb der nächsten Generation des Formel-E-Rennfahrzeugs ist festgelegt, auch befinden sich bereits Komponenten davon in der Erprobung. Hinter den Kulissen haben Schaeffler und Audi in der Formel E bereits in einigen Bereichen kooperiert. Nun wird die Zusammenarbeit ausgebaut. „So wie wir seit vielen Jahrzehnten sowohl im Motorsport als auch natürlich bei der Entwicklung und Produktion von Bauteilen für Serienautos innovativ mit Audi zusammenarbeiten, bin ich mir sicher, dass beide Partner ihr Bestes in diesen gemeinsamen Topf werfen und die jetzt schon große Erfolgsgeschichte von ABT Schaeffler Audi Sport fortschreiben werden“, sagt Schaeffler-Entwicklungsvorstand Prof. Peter Gutzmer.

Breites Rennsportengagement

Neben der frisch besiegelten Kooperation in der Formel E sind Schaeffler und Audi bereits seit 2007 Partner in der DTM – 2011 (Martin Tomczyk) und 2013 (Schaeffler-Botschafter Mike Rockenfeller) fuhr der DTM-Champion einen grün-gelben Schaeffler-Audi. Als drittes großes Motorsport-Standbein ist Schaeffler mit Audis Konzernschwester Porsche in der Hightech-Rennserie FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) engagiert. In der WEC wird – ähnlich wie in der Formel E – zukunftsorientierter Motorsport betrieben, dessen Reglement auf Energieeffizienz ausgerichtet ist.

In der jüngeren Vergangenheit wurde bei Schaeffler das Entwicklerteam von Komponenten für Elektrofahrzeuge verdoppelt und kann bei seiner Arbeit direkt auf das Know-how von der Rennstrecke zurückgreifen. Mittlerweile bietet Schaeffler eine Vielzahl von Produkten an, um den gesamten Antriebsstrang zu elektrifizieren. Vom Startergenerator über 48-Volt-Systeme bis hin zu Radnabenantrieben und E-Achsen. „Das Engagement in der Formel E hilft uns, Umfeld und Systeme der Elektromobilität besser zu verstehen“, so Prof. Peter Gutzmer.

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