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IAA 2011 Schaeffler zeigt effiziente Mobilität

| Redakteur: Karin Bayha

Unter dem Motto efficient future mobility zeigt Schaeffler auf der IAA zwei Konzeptstudien. Die Exponate advanced Drive und eSolutions bieten Einblicke in Schaefflers Engagement für energieeffiziente, zukunftsweisende Mobilität.

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Schaeffler zeigt Lösungen sowohl für die Optimierung des verbrennungsmotorischen Antriebsstrangs als auch Schlüsselelemente für Hybridfahrzeuge und fortschrittliche Lösungen für Elektromobile. Im Ausstellungsfahrzeug eSolutions zeigt Schaeffler Produkte zum Thema Elektromobilität. Sie eignen sich sowohl für den Einsatz in Hybridfahrzeugen als auch in Elektromobilen. „Die Elektromobilität wird uns maßgeblich antreiben“, sagt Prof. Peter Gutzmer, Geschäftsführer Technische Entwicklung bei Schaeffler. „Im Jahr 2020 werden über die Hälfte aller Automobile über Elektroantriebe verfügen. Darüber hinaus erweitern Pedelecs, sprich elektromotorisch unterstützte Fahrräder, sowie Elektroroller und elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge das Spektrum der Elektromobilität.“

Radnabenantriebe, wie der Schaeffler eWheel Drive, ermöglichen neue Fahrzeugarchitekturen. Auch bei den Entwicklungen für die Elektromobilität seien Fahrdynamik und Fahrsicherheit sowie Gewichtsreduzierung und Fahrspaß wichtige Eckpfeiler. Das eDifferenzial ist dafür ein Beispiel. Es ermögliche durch die selektive Verteilung der Antriebsmomente das sogenannte Torque Vectoring und verhelfe dem Elektromobil zu einzigartiger Fahrdynamik.

Verbrennungsmotoren bleiben primäre Antriebsquelle

„Im Jahr 2020 werden allerdings auch weit über 90 Prozent aller Automobile weiterhin über Verbrennungsmotoren verfügen”, so Prof. Peter Pleus, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Schaeffler Gruppe Automotive. „Bei den meisten Automobilen werden Verbrennungsmotoren weiterhin als singuläre oder primäre Antriebsquelle dienen oder die Funktion eines Range-Extenders erfüllen. Diese Verbrennungsmotoren bieten heute immer noch enorme Verbesserungspotenziale in Bezug auf Kraftstoffersparnis; konkret sind das bis zu 30 Prozent.”

Konzeptstudie advanced Drive

Beim Blick auf das Detail lassen sich laut Schaeffler die Potenziale durch Optimierung der Thermodynamik, Minimierung von Pumpverlusten und Reibungswiderständen, bedarfsgeregelte Nebenaggregate, gezieltes Thermomanagement, Downspeeding und Downsizing sowie die Start-Stopp-Funktion erzielen. „Der Micro-Hybrid, sprich die Start-Stopp-Funktion, wird innerhalb kürzester Zeit flächendeckend im Automobil vertreten sein”, sagt Prof. Peter Pleus. „Start-Stopp stellt besondere Anforderungen an verschiedene Bauelemente. Darauf sind wir vorbereitet.” Diese und weitere Produkte zum effizienten Antrieb von heute und morgen zeigt die Konzeptstudie advanced Drive.

„Die Anforderungen, die die effiziente, zukunftsweisende Mobilität an die Automobilzulieferer stellt, bedeuten eine zunehmende Komplexität bei Komponenten, Modulen und Systemen”, erläutert Prof. Peter Gutzmer. Durch den nachhaltigen Bedarf auf dem Sektor der Energieeffizienz seien Gewichtsreduzierung und Reibungsoptimierung sowie zunehmende, weitreichende Variabilitäten im Ventiltrieb als Themen gesetzt, fügt er hinzu.

„Mit dem Motto efficient future mobility führt Schaeffler konsequent den Weg fort, den das Unternehmen traditionell beschreitet“, sagt Dr. Jürgen M. Geißinger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Schaeffler. „Schaeffler ist hier bestens aufgestellt. Mit Aktivitäten, wie der Gründung des Systemhauses eMobilität, werden wir weiterhin unsere Kapazitäten in Forschung und Entwicklung, aber auch im Produktionsbereich ausbauen und uns gemäß den Anforderungen, die das Automobil von heute und morgen an uns stellt, ausrichten.“

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