Neue Modelle Schlammexperte als Saubermann

Autor / Redakteur: sp-x / Marie Lücke

Eigentlich sieht der zum Spartan umgebaute UAZ Hunter wie ein Auto aus, das gerne bläuliche Nebelschwaden hinter sich herzieht. Doch dank Spezialbehandlung bleiben Emissionen aus.

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Naturbursche mit Klimaschutzambitionen: der MWM Spartan, der auf dem russischen 4x4-Urgestein UAZ Hunter basiert.
Naturbursche mit Klimaschutzambitionen: der MWM Spartan, der auf dem russischen 4x4-Urgestein UAZ Hunter basiert.
(Bild: MWM)

MW Motors, eine tschechische Elektroauto-Firma, hat auf ihrer Webseite einen Online-Konfigurator für den E-Offroader Spartan scharf gestellt. Zu Preisen ab rund 40.000 Euro ist das E-Auto mit russischen Wurzeln nun offiziell bestellbar.

Fahrzeugbasis des Spartan ist der UAZ Hunter, dem MW Motors allerdings einen emissionsfreien Antrieb verpasst. Der Benziner wird durch einen wassergekühlten Permanentmagnet-Synchronmotor mit 120 kW/163 PS und 600 Newtonmeter Drehmoment ersetzt.

Für die Kraftübertragung ist eine Zweigang-Automatik verantwortlich. Alternativ kann das ursprüngliche Handschaltgetriebe erhalten bleiben. Zudem gibt es einen Allradantrieb, der wie das Reduktionsgetriebe zuschaltbar ist. Die Höchstgeschwindigkeit des Spartan EV begrenzt MW Motors auf 130 km/h, dank seiner 62-kWh-Batterie soll der Zweitonner mit einer Akkuladung 240 Kilometer weit kommen.

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Für das 40.000 Euro teure Basisfahrzeug bietet MW Motors noch einige wenige Optionen wie Metallic-Lackierung, ABS und Differenzial-Sperre, ein Hardtop, eine Rostschutzbehandlung und das Trophy-Package an. Sind alle Häkchen gesetzt, steigt der Preis auf rund 43.500 Euro.

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