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Interieur Schöner fahren

| Redakteur: Thomas Weber

Für die Neuauflage des Cabriolets der 3er Baureihe bietet BMW ein neu entwickeltes Sitzleder an, das mit „Cool Pigmenten“ versehen ist und die Infrarotstrahlen des Sonnenlichts reflektiert.

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Für die Neuauflage des Cabriolets der 3er Baureihe bietet BMW ein neu entwickeltes Sitzleder an, das mit „Cool Pigmenten“ versehen ist und die Infrarotstrahlen des Sonnenlichts reflektiert. So heizt sich der Sitz nicht übermäßig auf. Wer fürchtet, trotzdem mit der Hitze kämpfen zu müssen, sei beruhigt. Auch hier haben die Bayern etwas Neues im Programm: Der „Cabrio“-Modus der Klimaautomatik bezieht die Außentemperatur und die Sonneneinstrahlung in seine Berechnungen mit ein. Dieser Modus muss einmal über das iDrive-System aktiviert werden, was nur bei geöffnetem Dach möglich ist. Danach wird der Modus bei jedem Schließen des Daches automatisch ausgeschaltet beziehungsweise beim erneuten Öffnen des Daches wieder eingeschaltet. Auch bei der Konstruktion des Daches geht BMW, zumindest markenintern, neue Wege. Das erstmals bei einem BMW-Cabriolet eingesetzte Stahlklappdach lässt die Innenraummaße gehörig wachsen. Der Viersitzer ist bis zu zwölf Zentimeter breiter.

Für ausreichend Komfort sorgen Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Innenraumlichtpaket und ein fahrerorientiertes Cockpit (wie auch im 3er Cabriolet). Sportsitze mit Lehnenbreiten-Verstellung und Lordosenstütze, M-Lenkrad mit zweifarbiger Naht, serienmäßige Öltemperaturanzeige und eine Tacho-Skalierung bis Tempo 330 sind klare Ansagen für jeden Sportfahrer.

Der Kofferraum fasst bei geöffnetem Dach nur noch 210 Liter. Aber im geschlossenen Zustand sind es passable 350 Liter. Etwas mehr Gepäck darf es im durchtrainierten Bruder BMW M3 sein: Er bietet 430 Liter und hat eine Durchlademöglichkeit (optional Skisack).

Für die gleiche Klientel ist auch das neue Topmodell der C-Klasse von Mercedes-Benz konzipiert. Der C 63 AMG verfügt erstmals über AMG-Sportsitze mit integrierten Kopfstützen. Die sollen mit ihrem Querpfeifendesign nicht nur schön, sondern mit Seitenwangen- und Lordosenunterstützung auch funktional sein. Ein abgeflachtes Dreispeichenlenkrad und die Schaltpaddles liefern ihr Übriges zum sportlichen Flair.

Das T-Modell der C-Klasse feiert dieser Tage Premiere, wenn auch noch nicht in der V8-AMG-Version. Mercedes-Benz verspricht dabei „das größte Ladevolumen aller Premium-Kombis“. Es ist im Vergleich zum Vorgänger tatsächlich um bis zu 146 Liter gewachsen und beträgt jetzt, bei umgeklappter Rücksitzbank, etwa 1 500 Liter. Der Laderaum ist erstmals auch in das Farbkonzept des Innenraums integriert.

Im Vergleich zum Vorgängermodell vergrößerte sich nicht nur der Raum für das Reisegepäck, sondern auch für die Insassen. Bis zu vier Zentimeter mehr Breite im Schulterbereich haben die Passagiere des neuen C-Klasse T-Modells.

Für ein gutes Klima sorgen hier sowohl die Zwei-Zonen-Klimaautomatik als auch die optional erhältliche Drei-Zonen-Klimaautomatik. Beide Anlagen liefert der Systempartner Behr aus Stuttgart. Die Heizleistung ist durch die Einführung von so genannten Winglet-Rohren um zehn Prozent gestiegen und erreicht damit das Leistungsvermögen eines modernen Einfamilienhauses. Die Drei-Zonen-Klimaanlage wird durch einen Taupunkt-Feuchtesensor und einen Schadgassensor ergänzt.

Die optional vollelektrisch einstellbaren Sitze für Fahrer und Beifahrer verfügen über verschiedene Polsterungsgrade. So sind die Seitenführungen der Sitze härter gepolstert als das Sitzkissen und die Lehne. Auf den hinteren Plätzen gibt es serienmäßig das Kindersitzhalterungssystem Isofix oder gegen Aufpreis voll integrierte Kindersitze.

Ihren jüngsten Spross, den Audi A5, rechnen die Ingolstädter dem Gran-Tourismo-Segment zu. Schon an dem zum Fahrer orientierten Cockpit lässt sich erkennen, wer hier im Mittelpunkt steht. Instrumente und Mittelkonsole bilden eine Einheit. Optionale Sportsitze mit Vier-Wege-Lendenwirbelstütze vermitteln zudem sportliches Ambiente. Und bei einem Kofferraumvolumen von 455 Liter macht der A5 auch auf dem Golfplatz eine gute Figur. Für den kühlen Kopf auf dem Weg dorthin sorgt die neue Drei-Zonen-Klimaautomatik. Diese Anlage stammt ebenfalls von Behr.

Die gleiche Drei-Zonen-Klimaautomatik gibt es im neuen A4. Sie ist jedoch nur alternativ und aufpreispflichtig zur serienmäßigen Ein-Zonen-Klimaautomatik erhältlich. Beide Varianten arbeiten mit einem Sonnensensor, um die benötigte Kühlleistung optimal zu berechnen. Das System der Drei-Zonen-Klimatisierung berücksichtigt zusätzlich die Daten des Scheibenbeschlagsensors sowie der Außen- und Scheibentemperaturfühler. Bei beiden Systemen setzt Behr auf ein neues Element im Kältemittelkreislauf, den so genannten inneren Wärmetauscher. Dadurch gelang es, die Kälteleistung um zehn Prozent zu erhöhen und gleichzeitig den Kraftstoffmehrverbrauch um 20 Prozent zu reduzieren.

Patrick Nachtrieb

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