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Zerspanung und Montage Schwäbischer Zulieferer meldet Konkurs an

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In der vergangenen Woche wurde das Insolvenzverfahren gegen den Zulieferer ZMT eröffnet. Die Schwäbische Firma soll nun unter den Hammer kommen.

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Die ZMT (Zerspanung und Montage GmbH) aus Ergenzingen bei Tübingen hat Konkurs angemeldet. In der vergangenen Woche wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Firma soll nun unter den Hammer kommen. Als Ausweg aus einer wirtschaftlichen Dauerkrise der letzten Jahre suchte die Firma lange nach einem Übernahmeinteressenten.

Als die Verhandlungen mit einer möglichen neuen Muttergesellschaft (ebenfalls ein Zulieferer) vor einigen Tagen scheiterten, konnte das Unternehmen nur noch die Insolvenz beantragen. Der Insolvenzverwalter Wolfgang Hauser will mit der Hausbank der ZMT über einen Überbrückungskredit verhandeln. Außerdem hofft er, dass zumindest einige der „zehn bis zwölf“ wichtigsten Kunden aus der Automobilbranche Vorschüsse auf ihre Bestellungen zahlen.

Damit, so Hauser, könne man den Betrieb zunächst mal weiter führen. Hauser will auch die Verhandlungen mit dem abgesprungenen Zulieferer noch einmal aufnehmen. Wenn, dann kommt seiner Meinung nach nur ein Verkauf des Unternehmens in Gänze in Frage. Eine Firma von dieser geringen Größe könne man nicht mehr in einen profitablen und in einen unprofitablen Bereich aufspalten. Die ZMT stanzt und fräst Teile für die Automobilindustrie. Die wichtigsten Kunden stammen aus dem süddeutschen Raum.