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Sicherheit

eCall ab 2018 Pflicht für Neuwagen

| Autor/ Redakteur: Jens Scheiner / Jens Scheiner

Das Europäische Parlament hat heute (28. April) eine Verordnung zum Einbau von eCall-Systemen in Pkw und leichte Nutzfahrzeuge beschlossen.

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Das Europäische Parlament hat den eCall ab dem Jahr 2018 als verpflichtend in Neuwagen beschlossen.
Das Europäische Parlament hat den eCall ab dem Jahr 2018 als verpflichtend in Neuwagen beschlossen.
( Foto: Peugeot )

Danach sollen alle neuen Fahrzeugtypen in der EU ab April 2018 mit den automatischen Notrufsystemen ausgestattet werden. Nach Schätzungen der EU-Kommission könnte die Zahl der Unfalltoten um circa zehn Prozent verringert werden. Bei einem schweren Unfall löst der eCall automatisch den einheitlichen europäischen 112-Notruf aus. Das System übermittelt automatisch unter anderem den Unfallzeitpunkt und den Standort. Bei leichten Unfällen, beispielsweise einem leichten Auffahrunfall beim Parken, bei dem die Airbags nicht auslösen, sendet das System keinen Notruf aus. Hier ist eCall mit unterschiedlichen Sensoren und Sicherheitstechniken des Fahrzeugs im ständigen Austausch. Mittels eines Buttons im Auto lässt sich das Notrufsystem aber auch manuell auslösen.

Die Infrastruktur ist wichtig

Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) erklärt: „eCall kann bei Unfällen die Rettungszeiten verkürzen. Entscheidend dabei ist, dass parallel zum Einbau in die Fahrzeuge auch die Rettungsleitstellen ausgerüstet und für eCall vorbereitet werden. Das ist in dem nun vorgesehen Zeitplan berücksichtigt. Für die Kunden besonders erfreulich ist, dass alternativ zu eCall, der die Notrufnummer 112 wählt, auch die von den Herstellern angebotenen privaten Notrufsysteme weiterhin nutzbar sind. Diese Systeme haben ihre Wirksamkeit in der Praxis längst bewiesen und bringen den Autofahrern zusätzlichen Nutzen. Sie ermöglichen zum Beispiel auch im Ausland die Kommunikation mit den Helfern in der Muttersprache.“

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