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Formula Student Germany 2014 SKF bei der Formula Student

| Autor / Redakteur: Stefanie Michel / Thomas Günnel

Zur Formula Student Germany (FSG) treffen sich Studierende aus aller Welt am Hockenheimring und treten über sechs Tage in ihren selbstgebauten Rennwagen gegeneinander an. Der Technologiekonzern SKF unterstützt sieben Teams mit Material und Know-how.

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Bei der Formula Student Germany treffen sich Studierende aus aller Welt am Hockenheimring und treten mit selbstgebauten Rennwagen gegeneinander an. SKF unterstützt sieben Teams mit Material und Know-how.
Bei der Formula Student Germany treffen sich Studierende aus aller Welt am Hockenheimring und treten mit selbstgebauten Rennwagen gegeneinander an. SKF unterstützt sieben Teams mit Material und Know-how.
(Foto: Frank-Michael Anton)

In diesem Jahr haben sich für die Formula Student Germany (FSG) 202 Teams aus 38 Ländern angemeldet – 115 davon gehen vom 29. Juli bis zum 3. August auf dem Hockenheimring in zwei Kategorien an den Start: Bei der Formula Student Combustion (FSC) treten Boliden mit traditionellen Verbrennungsmotoren gegeneinander an, die Formula Student Electric (FSE) ist für elektrisch angetriebene Fahrzeuge vorgesehen. Ein wichtiger Partner dieses Wettbewerbs ist SKF. Das Unternehmen gehört zu den Hauptsponsoren und unterstützt seine Teams mit Material und Know-how.

„Beeindruckendes Engagement“

Auf der Strecke messen sich die selbstgebauten Rennwagen in verschiedenen Disziplinen wie Achter-Fahren, Beschleunigungstests, Autocross und Langstreckenrennen. Dabei müssen die Rennwagen Schnelligkeit, Haltbarkeit, sehr gutes Handling und Zuverlässigkeit beweisen. Eine Jury aus Experten der Motorsport-, Automobilhersteller- und Zulieferindustrie bewertet zudem die Konstruktion sowie den Kosten- und Businessplan jedes Teams. Thomas Fucks beispielsweise, Projektleiter Hochleistungsaktuatoren bei SKF, war im vergangenen Jahr als technischer Sachverständiger dabei. Noch heute zeigt er sich überaus beeindruckt. „Auf der einen Seite stehen die ,großen Teams‘, die von ihrer Hochschule oder auch engagierten Sponsoren tatkräftig unterstützt werden. Diese Crews entwickeln Boliden, die durch ihre Professionalität überzeugen“, meint Fucks. „Auf der anderen Seite sind da aber auch die ,kleinen Teams‘, die fast auf sich allein gestellt sind. Umso mehr beeindrucken die mutmaßlichen ‚Underdogs‘ durch ihren Enthusiasmus, ihre Leidenschaft und insbesondere durch ihr Improvisationstalent.“

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Seit dem Jahr 2011 dabei

SKF ist bereits seit dem Jahr 2011 einer der Hauptsponsoren der Formula Student. In diesem Jahr unterstützt der Technologiekonzern sieben Teams in beiden Kategorien. Beim traditionellen Wettbewerb mit Verbrennungsmotoren sind dies das Team FaSTTuBe der TU Berlin und der Rennstall der FH Esslingen. In der FSE sponsert SKF das Fast Forest Team der FH Deggendorf, das Elefant Racing Team der Uni Bayreuth, das Green Team der Uni Stuttgart, das Team Starcraft der TU Ilmenau sowie das Team Elbflorace der TU Dresden.

Fast wie in der Formel 1

„Wir überweisen den Rennställen aber nicht einfach nur Geld. Wir stellen ihnen insbesondere Material und Know-how zur Verfügung“, betont Manfred E. Neubert, Vorsitzender der Geschäftsführung der SKF GmbH. Dabei kann jedes Team auf das gesamte Portfolio der Unternehmens zurückgreifen: Lager- und Lagereinheiten, Dichtungen und Mechatronik. Für die Motorlagerung liefert SKF zum Beispiel Dünnringlager in Hybridausführung, für die Radaufhängung Radachsen, Zentralmuttern und Radträger. Darunter befinden sich auch regelrecht „filigrane“ Radträgerteile aus hochwertigem Aluminium, um ein Maximum an Gewicht zu sparen. Auch für die Radlager stellen die SKF Spezialisten Dünnringlager bereit, um das Gewicht entsprechend der Bauweise des jeweiligen Boliden zu minimieren.

Jeder Fahrer erhält zudem noch einen Rennoverall. „Im Prinzip versorgen wir unsere Partner in der Formula Student genauso umfassend wie die Profis in der Formel 1“, fasst Reinhold Mahr, Manager Technical Sales & Application Engineering bei SKF zusammen, „und dort sind so gut wie alle Rennwagen mit Lösungen von SKF unterwegs.“

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