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Quartalszahen Skoda wächst profitabel

Redakteur: Gerd Steiler

Der tschechische Hersteller hat bei Absatzvolumen, Umsatz und operativem Ergebnis weiter zugelegt. Mit einer Ebit-Marge von 7,4 Prozent lässt Skoda die Muttermarke VW weit hinter sich.

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In den ersten neun Monaten 2014 legte der Umsatz von Skoda um 19,3 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro zu.
In den ersten neun Monaten 2014 legte der Umsatz von Skoda um 19,3 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro zu.
(Foto: Skoda)

Der tschechische Automobilhersteller Skoda bleibt in der Erfolgsspur und wächst weiter profitabel. Wie der Hersteller am Freitag (31.10.14) am Firmensitz im tschechischen Mlada Boleslav mitteilte, stiegen die Kundenauslieferungen in den ersten neun Monaten 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf weltweit 774.100 Fahrzeuge (Vorjahr: 685.000). Im gleichen Zeitraum legte der Umsatz um 19,3 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 7,4 Mrd. Euro) zu. Das operative Ergebnis wuchs um satte 75,5 Prozent auf 651 Millionen Euro (Vorjahr: 371 Mio. Euro).

Die operative Ebit-Marge (vor Zinsen und Steuern) von Skoda lag per Ende September bei stattlichen 7,4 Prozent. Damit lassen die Tschechen die Muttermarke Volkswagen weit hinter sich. Volkswagen-Chef Martin Winterkorn plagen derzeit bekanntlich Sorgen um die Kernmarke. Die Rendite bei VW Pkw dümpelt nach den ersten drei Quartalen nur bei gut zwei Prozent. Skoda dagegen liegt fast gleichauf mit Branchenprimus Daimler, der es auf eine Ebit-Marge von 7,8 Prozent bringt.

„Der zweistellige Zuwachs der Auslieferungen und die deutliche Zunahme von Umsatz und Ergebnis zeigen, dass unsere junge und attraktive Modellpalette in den internationalen Märkten gut ankommt. In den kommenden Jahren wollen wir weiter zulegen und dabei auch neue Kundengruppen für die Marke gewinnen“, sagt Skoda-Vorstandschef Winfried Vahland. Die Zuwächse bei Liquidität und operativem Ergebnis seien zudem Ausdruck der „finanziellen Solidität und Stärke“ von Skoda. Angesichts steigender Marktanforderungen aber gebe man der Kostendisziplin „unverändert höchste Priorität".

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