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IAA 2011 Skoda zeigt Studie MissionL

| Redakteur: Gerd Steiler

Skoda will die neue Kompakt-Limousine als sechste Modellreihe der Marke in Europa, Russland, China und Indien „mit jeweils regionalen Anpassungen“ einführen. In Indien soll die Produktion noch in diesem Jahr starten.

Mit der Weltpremiere MissionL präsentiert der tschechische Automobilhersteller Skoda auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt (15. bis 25. September) die seriennahe Studie seiner neuen Kompakt-Limousine. Wie die tschechische VW-Tochter am Montag in Mladá Boleslav mitteilte, wird die neue Limousine als sechste Modellreihe der Marke in Europa, Russland und China „mit jeweils regionalen Anpassungen“ eingeführt. Für den indischen Markt sei ebenfalls eine eigene Variante des Modells geplant. Im Rahmen seiner 2010 eingeläuteten internationalen Wachstumsstrategie will der Hersteller seine Verkäufe bis zum Jahr 2018 auf 1,5 Millionen Einheiten pro Jahr verdoppeln, heißt es.

„MissionL ist ein konkreter Ausblick auf unsere neue Kompakt-Limousine und zeigt, wohin unsere Reise geht. Die sechste Modellreihe ist ein Kernelement unserer Modelloffensive“, sagt Skoda-Vorstandschef Winfried Vahland. „Mit der Weltpremiere in Frankfurt zeigen wir: Skoda gibt weiter Vollgas. Im Schnitt werden wir in den nächsten Jahren alle sechs Monate ein neues Fahrzeug auf den Markt bringen.“

Neue Kompakt-Limousine ab 2013 in China

Vor allem in den Wachstumsmärkten China, Russland und Indien will der Hersteller stark zulegen. Dazu erweitert die Marke ihre internationalen Produktionskapazitäten. In Indien soll die Produktion der neuen Kompakt-Limousine noch in diesem Jahr starten, in China läuft das Fahrzeug ab 2013 vom Band. Ab Mitte 2013 wird dort zudem - ebenfalls gemeinsam mit Shanghai Volkswagen - der Yeti produziert. Im Rahmen der Kooperation des VW- Konzerns mit der russischen GAZ-Group wird ab Ende 2012 der Kompakt-SUV Yeti im GAZ-Werk Nizhny Novgorod für den russischen Markt hergestellt.

Gleichzeitig bleibt auch der europäische Markt einschließlich des Heimatmarkts Tschechien im Fokus: Im Stammwerk Mladá Boleslav will der Hersteller künftig neben Fabia und Octavia ein drittes Modell produzieren. Die Kapazitäten sollen entsprechend erhöht werden. In seinem nordböhmischen Werk Vrchlabí wird Skoda eigenen Angaben zufolge ab Ende 2012 außerdem das Automatik-Doppelkupplungsgetriebe DQ200 für den Volkswagen- Konzern bauen.

Skoda Auto auf der IAA: Halle 3.0, Stand A 05

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