Smart Engineering „Smart Engineering ist für mich nur ein Zwischenschritt“

Autor: Thomas Günnel

Engineering und IT: Achim Seibertz ist Leiter Automotive Mitte von Ferchau in Köln und erklärt, was smarte Entwicklung für ihn bedeutet – und unter welchen Voraussetzungen sie gelingen kann.

Achim Seibertz ist Leiter „Automotive Mitte“ von Ferchau in Köln.
Achim Seibertz ist Leiter „Automotive Mitte“ von Ferchau in Köln.
(Bild: Ferchau)

Herr Seibertz, was bedeutet „Smart Engineering“?

Für mich bedeutet Smart Engineering, diverse innovative Ansätze zu kombinieren, um damit einen Mehrwert im Entstehungsprozess einer Leistung oder eines Produkts zu schaffen. Am Ende steht immer die Frage: Wie kann ich als Entwickler durch die Vernetzung innovativer Techniken effizienter arbeiten? Durch den technischen Fortschritt lassen sich so in sehr vielen Branchen Synergien in den jeweiligen Entwicklungsprozessen schaffen; Predictive Maintenance oder Machine Learning sind die bekannten Schlagworte. Dadurch ist das ganze Thema Smart Engineering auch ein absolutes Trendthema.

Wo setzen Sie entsprechende Methoden bereits ein?

Ein Beispiel, das wir bereits branchenübergreifend anwenden, ist der digitale Zwilling – ein digitales Modell eines Entwicklungsobjekts, das mit relevanten, auch KI-gestützten Daten aus dem realen Feld angefüttert wird. Damit können wir Schwachstellen des Produkts frühzeitig erkennen, bevor die weitere Produktentwicklung Fahrt aufnimmt. Viele Eigenschaften des Produkts, etwa Fahreigenschaften eines autonom fahrenden Fahrzeugs, lassen sich mit einem digitalen Zwilling virtuell prüfen.

Über den Autor

 Thomas Günnel

Thomas Günnel

Redakteur/Fachjournalist, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE