Suchen

Frost & Sullivan Smartphones und In-Vehicle-Infotainment verschmelzen

| Redakteur: Bernd Otterbach

Durch die rasche Ausbreitung von innovativen Smartphones steht der Markt für In-Vehicle-Infotainment-Lösungen (IVI) vor einem Umbruch. Das prognostiziert die Unternehmensberatung Frost & Sullivan.

Automobilhersteller dürften somit ihr Augenmerk von fahrzeuginternen Dienstleistungen durch Infotainmentsysteme auf Smartphone-Anwendungen verlagern. Im Fokus der Bemühungen steht, eine standardisierte Schnittstelle für die Anbindung von Smartphones im Fahrzeuginneren auf den Markt zu bringen.

Premiumsegment kocht eigene Suppe

Auch wenn Premiumhersteller bislang noch keine standardisierten Konzepte umsetzen und vielmehr an eigenen Infotainment-Lösungen mit Smartphone-Schnittstelle als Sonderausstattung anbieten, gehen OEMs und Tier-1-Lieferanten einen allgemeineren Schritt. Standardisierung lautet somit der Trend in der Branche. In Nordamerika werden sich demnach unter Einbeziehung der Telekommunikationsbranche mehr Produkte sowie Dienstleistungen auf ein handybasiertes Medium verlagern. Der Grund: Dies ist erheblich kosteneffizienter.

Navigations-App ist populär

Standardisierte Lösungen bevorzugen auch die Verbraucher. Eine Kunden-Studie von Frost & Sullivan fand heraus, dass 43 Prozent der interviewten Autofahrer die avancierte Benutzerschnittstelle als Standardausrüstung im Fahrzeug bevorzugen. Neun Prozent konnten als sogenannte „High App User“ mit einer besonderen Smartphone-Affinität klassifiziert werden. Unter diesen neun Prozent war die Navigations-App die Populärste. Das Infotainment der Zukunft ist direkt ins Fahrzeuginnere verbaut und kann über Smartphones mit der Außenwelt kommunizieren.

(ID:378121)